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Corona-Einsätze und Randalierer

Die Polizei im Kreis Düren hatte es am Wochenende mit zwei Männern zu tun, die zu tief ins Glas geschaut haben und sich in der Folge daneben benahmen. Der eine Mann gab sich als Corona-Infizierter aus und spukte nach dem Beamten, der andere setzte sich nach einem Familienstreit das Ziel, Daubenrath zu verwüsten.

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Foto: pixabay
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Corona-Einsätze

Am Wochenende gingen bei der Leitstelle der Polizei Düren mehrere Anrufe mit Hinweisen auf Ansammlungen von Menschen ein. Der größte Teil der Menschen im Kreis Düren beachtete allerdings die Einschränkungen im Zusammenhang mit der Schutzverordnung, so eine Pressemitteilung der Polizei.

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Allerdings erstatte die Polizei in einem Fall eine Anzeige. Diese betraf das Infektionsschutzgesetz. Da wurde im Rahmen einer Meldung über eine Ruhestörung in der Nacht zum Samstag ein Mann an seiner Wohnanschrift in Aldenhoven angetroffen, der behauptete, positiv auf den Virus getestet worden zu sein. Dies hielt ihn jedoch nicht davon ab, vor dem Haus zu sitzen und im Verlauf des Gespräches nach den eingesetzten Beamten zu spucken und diese übel zu beleidigen. Der Mann wurde schließlich in Gewahrsam genommen, nachdem die Beamten sich die entsprechende Schutzausstattung angelegt hatten. Hierbei verletzte er durch Tritte eine Beamtin leicht. Bis zu seiner Ausnüchterung verblieb er in einer Gewahrsamszelle. Hinweise auf eine Infektion lagen bei dem Mann allerdings nicht vor.

Teilweise wurden die Hinweise auf Verstöße gegen die Schutzverordnung an die zuständigen Ordnungsbehörden der Stadtverwaltungen weitergeleitet, die diesen in eigener Zuständigkeit nachgingen.

Randalierer in Daubenrath

Mehrere Anwohner in Daubenrath meldeten am späten Samstagabend einen Randalierer, der schreiend durch die Straßen zog und dabei fremdes Eigentum zerstörte.

Tatsächlich trafen die eingesetzten Beamten bei ihrer Suche gegen 23:30 Uhr auf eine männliche Person, die augenscheinlich alkoholisiert in einem Busch vor einem Wohnhaus am Christine-Reuter-Weg lag. Der Mann reagierte zunächst nicht auf die polizeiliche Ansprache, wurde dann allerdings schnell aggressiv, als die Beamten ihm aus dem Gebüsch helfen wollten. Er schlug und trat um sich und verletzte dabei eine Beamtin leicht.

Die Besatzung eines Rettungswagens, der zu Beginn des Einsatzes angefordert worden war, untersuchte den aggressiven Mann. Eine medizinische Versorgung war nicht notwendig, zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der Betrunkene allerdings nicht mehr laufen gelassen. Ein Notarzt stellte die Gewahrsamsfähigkeit fest, so dass der Transport zur Polizeiwache nach Jülich erfolgte.

Währenddessen beleidigte der Beschuldigte die eingesetzte Beamtin. Bei dem Mann handelte es sich um einen 28-Jährigen aus Jülich, der ersten Ermittlungen zufolge aufgrund seines aggressiven Verhaltens am Abend von einer privaten Familienveranstaltung ausgeschlossen worden war und anschließend durch die Gärten und Vorgärten der Nachbargrundstücke gezogen war, wobei er Gartenmöbel um sich warf und unter anderem auch eine Scheibe zerstörte.

Nach seiner Ausnüchterung konnte der 28-Jährige von der Wache entlassen werden. Gegen ihn wurde eine Strafanzeige mit dem Vorwurf der Sachbeschädigung, des Widerstands, der Beleidigung und des Hausfriedensbruchs gefertigt.

 


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