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Jülich erfindet sich neu

Großer Andrang beim Zukunftstag 2026: Städtebau, Strukturwandel sowie Wissenschaft und Forschung informierten in einer Freiluftmesse über die Zukunft Jülichs und der Region.

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Foto: Dorothée Schenk
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Unter dem Motto „Jülich im Wandel“ lockte der Zukunftstag Jülich 2026 am Freitag, 08. Mai, zahlreiche Bürgerinnen und Bürger auf den Marktplatz, um sich über die Pläne und Projekte zur künftigen Entwicklung der Stadt und des Rheinischen Reviers zu informieren. Von 14 bis 19 Uhr wurde der Platz zum Schaufenster für das Jülich von morgen – mit interaktiven Infoständen, Mitmachaktionen und spannenden Einblicken in Stadtentwicklung, Strukturwandel, Wasserwirtschaft, Bildung, Arbeitsmarkt, Wissenschaft und Forschung.

Die Stadt Jülich präsentierte sich gemeinsam mit vielen Partnern als eine Region im Wandel, die neue Perspektiven eröffnet. Das Bühnenprogramm, moderiert von Eventmanager Achim Maris, bot Podiumsdiskussionen mit zahlreichen Expertinnen und Experten zu verschiedensten Themenfeldern im Strukturwandel. So diskutierten beispielsweise Landrat Dr. Ralf Nolten, Bürgermeister Axel Fuchs und Felice Dresia vom Jugendparlament Jülich gemeinsam über die Zukunftschancen für die Stadt. „Wir wollen zeigen, wie viel bereits in Jülich passiert und wie viel Potential es gibt, dass wir in den nächsten Jahren heben werden“, sagte Bürgermeister Axel Fuchs.

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Stadtentwicklung zum Anfassen
Der Zukunftstag war zugleich Teil des bundesweiten Tags der Städtebauförderung. Im Mittelpunkt standen die Maßnahmen in der Innenstadt aus dem „Integrierten Handlungskonzept“ (InHK) – etwa die laufenden Baustellen am Schlossplatz und in der Kölnstraße – sowie die zukünftigen Maßnahmen.

Visionen für das Jülich von morgen
Neben der Stadt selbst, vertreten durch die Stabsstelle Strukturwandelmanagement und die Stabsstelle für Nachhaltigkeit, Mobilität und Klimaschutz, informierten auch zahlreiche Institutionen über ihre Arbeit im Rheinischen Revier: die Zukunftsagentur Rheinisches Revier, die Entwicklungsgesellschaften indeland und Neuland Hambach, die RWE Power AG, der Wasserverband Eifel-Rur und der Erftverband, der Campus Jülich der FH Aachen, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das HC-H2 Helmholtz-Cluster Wasserstoff, die Agentur für Arbeit Aachen-Düren, die LAG Rheinisches Revier an Inde und Rur e.V., die Initiative jüwork.jülife, der Kreis Düren, der Brainergy Park Jülich und die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG). Sie alle präsentierten ihre Konzepte für eine klimafreundliche, nachhaltige und innovative Zukunftsperspektive für Jülich.

Gemeinsam in die Zukunft: Beim Aktionstag in Jülich haben zahlreiche Ausstellende ihre Projekte für die Zukunft der Region vorgestellt.
Foto: Stadt Jülich / Karen Steffens

Zukunft erlebbar machen
„Es ging uns darum, die Zukunft nicht nur zu erklären, sondern erlebbar zu machen“, so Petra Dören-Delahaye von der Stabsstelle Strukturwandelmanagement der Stadt Jülich. Der Marktplatz verwandelte sich für einen Tag in einen Ort der Begegnung und des Ausprobierens. Mit Blick auf Zukunftsprojekte wie die geplanten Seenlandschaften am Hambachsee und am Indesee sowie die Gestaltung der Sophienhöhe wurde deutlich: „In Jülich tut sich einiges, das ganze Stadtgebiet befindet sich im Umbau und wir sind mittendrin.“ Die Organisatorinnen zeigten sich rundum zufrieden mit dem großen Interesse und der offenen Atmosphäre. Strukturwandelmanagerin Karen Steffens betonte: „Der Zukunftstag hat deutlich gemacht, wie vielfältig und engagiert an der Zukunft unserer Stadt gearbeitet wird – im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.“

Mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm, kulinarischen Angeboten und zahlreichen Begegnungen wurde der Marktplatz zu einem lebendigen Ort der Zukunftsdebatte. Auch Bürgermeister Axel Fuchs zog eine positive Bilanz: „Der Zukunftstag hat gezeigt, dass sich viele Menschen für unsere Stadt interessieren und bereit sind, diesen Wandel mitzugestalten. Genau diesen Dialog brauchen wir für eine lebenswerte und zukunftsfähige Region.“

Pre-Opening des Feierabendmarktes
Der Zukunftstag hat zusammen mit dem Pre-Opening des Feierabendmarktes der Werbegemeinschaft Jülich e.V. stattgefunden. Bei bestem Wetter, Musik, Essen und Kaltgetränken haben die Besuchenden den Abend bis 22 Uhr gemütlich ausklingen lassen.

Fotos: Dorothée Schenk und Britta Sylvester


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Hightech auf historischem Boden - Jülich ist eine Stadt mit großer Vergangenheit. Mit über 2000 Jahren gehört sie zu den Orten mit der längsten Siedlungstradition in Deutschland. In der historischen Festungsstadt und modernen Forschungsstadt, die sich auch mit den Schlagworten „Stadt im Grünen“, „Einkaufsstadt“, Renaissancestadt“, „Herzogstadt“ und „kinder- und familienfreundliche“ Stadt kennzeichnen lässt, leben heute ca. 33.000 Menschen.

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