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Die Ministerin hat das Wort

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Villa Buth in Kirchberg. Foto: Dorothée Schenk
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Die Industriellen-Villa Buth, die während der Nazi-Terrorherrschaft als „Judenhaus“ missbraucht wurde, ist eines der meist diskutierten Bauwerke im Jülicher Land. Inzwischen haben LVR und die Stiftung Denkmal Stellungnahmen abgegeben. Die SPD stellte daher zur jüngsten Ratssitzung den Antrag, die Abrissgenehmigung auszusetzen und als Stadtrat die Entscheidung über die Zukunft des Bau „an sich zu ziehen“. Auf der Tagesordnung war der Antrag im nicht-öffentlichen Teil platziert worden – allerdings nicht mit Zustimmung der SPD. Diese hätten den Antrag lieber öffentlich behandelt.

„Wichtig ist für uns Transparenz“, betonte Fraktionschef Harald Garding. Christine Klein von Bündnis 90/ Die Grünen sprach sogar von Rechtswidrigkeit und forderte, dass alle Parteien öffentlich ihre Haltung zur Villa Buth bekanntmachen sollten. Für die CDU widersprach Fraktionschef Frank Radermacher dem ansinnen, da Namen, Daten, Fakten genannt würden, könne eine öffentliche Behandlung des Themas nicht erfolgen. Gegen die Stimmen der Grünen, SPD und Linken wurde dem Antrag stattgegeben, das Thema nicht-öffentlich zu behandeln. Letztlich war es ohne Belang, denn, wie auf Nachfrage bekannt wurde, obliegt die Entscheidung nicht mehr der Stadt und den Ratsfraktionen: Das Heimatministerium hat jetzt zu entscheiden und damit hat das Wort Ina Scharrenbach.

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