Am Ostersamstag hatten Mitarbeiter der Stadtwerke Jülich bei einer Routinekontrolle Keime im Trinkwasser festgestellt und daraufhin in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt begonnen, das Trinkwasser leicht zu chloren. Nach Angaben der zuständigen Stellen bestand zu keiner Zeit eine Gefährdung für die Bevölkerung.
Rund vier Wochen lang wurde dem Trinkwasser präventiv Chlor zugesetzt. „Natürlich haben wir die Maßnahme kontinuierlich überwacht, um die zugelassenen Chlorkonzentrationen nicht zu überschreiten“, sagt Dr. Uwe Macharey, Technischer Leiter der Jülicher Stadtwerke. Das Gesundheitsamt bewertet die Situation insgesamt als unkritisch. Es wurde lediglich eine geringfügig erhöhte Keimzahl festgestellt. Als Ursache für die erhöhte Keimzahl kommen verschiedene Aspekte in Frage, erklärt Uwe Macharey. Er sagt: „Dies liegt insbesondere an der hohen Komplexität der technischen Abläufe in einem Wasserwerk, bei denen zahlreiche Faktoren und Prozessschritte solch ein Vorkommnis hervorrufen können.“
Mit der Beendigung der Chlorung befindet sich die Trinkwasserversorgung wieder im regulären Betrieb ohne zusätzliche Desinfektionsmaßnahmen. Die Qualität des Trinkwassers entspricht den geltenden Anforderungen. Die Trinkwasserkontrollen werden jedoch vorerst weiterhin engmaschig durchgeführt, um die Stabilität der Wasserqualität nachhaltig sicherzustellen. Die zuständigen Stellen betonen, dass die Versorgungssicherheit jederzeit gewährleistet war und auch künftig sichergestellt wird.



















