Bei der Polizei Düren wurde ein weiterer Jülicher Fall des „Kettentricks“ angezeigt, bei dem Trickdiebe ihren Opfern unbemerkt Schmuck direkt vom Körper klauen.
Bereits am 10. Mai sei eine 20-Jährige in Jülich Opfer dieses Betrugs geworden. Gegen 18 Uhr sei die Jülicherin auf der Königsberger Straße unterwegs gewesen, als auf Höhe des Spielplatzes ein Auto neben ihr gehalten habe. Eine Frau sei ausgestiegen und habe ihr in die Haare gefasst – angeblich um eine Biene zu verscheuchen. Die Unbekannte habe dabei unbemerkt die beiden Halsketten aus Gold geöffnet, die die 20-Jährige zu diesem Zeitpunkt um den Hals trug und ihr zeitgleich eine andere Kette angelegt. Der Diebstahl sei ihr erst später aufgefallen.
Bei dem verdächtigen Auto handelt es sich laut Polizeibericht um einen schwarzen BMW mit Dürener Kennzeichen. Ein eher dicker Mann habe am Steuer gesessen. Die Tatverdächtige wird demnach als etwa 35 bis 40 Jahre alt und circa 170 Zentimeter groß beschrieben. Sie habe dunkle, lange Kleidung sowie ein Kopftuch getragen und sei ungeschminkt gewesen.
Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02421 949-0 bei der Polizei zu melden.
Die Polizei warnt vor dem sogenannten Kettentrick. Täter suchen gezielt die Nähe ihrer Opfer, um Schmuck unbemerkt zu entwenden. Es wird daher angeraten, bei aufdringlicher Freundlichkeit misstrauisch zu sein. Empfohlen wird, körperliche Nähe zu Unbekannten zu vermeiden und Wertgegenstände möglichst verdeckt zu tragen. Wer verdächtige Beobachtungen macht, sollte umgehend die Polizei verständigen.



















