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Filme, die ins Ohr gehen

Bei der 5. Big-Band-Night bot die Musikschule mit ihrem Ensemble „What Else“ Erinnerungen und Neuentdeckungen zum Thema „Film“. Ein Abend, der wohl nicht nur Filmbegeisterten Spaß gemacht haben dürfte.

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Dirigent Klaus Luft vor dem Big Band-Ensemble "What Else". Foto: Ariane Schenk
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Ein Kinoabend für die Ohren – so lässt sich die Big Band Night „On The Movies“ gut beschreiben. „What Else“ heißt die Big Band der Musikschule, die unter – höchst amüsanter – Dirigenz von Klaus Luft das Foyer zum Swingen brachte.

Dabei unternahm die Band einen Streifzug durch ganze Jahrzehnte und unterschiedliche Genres an Film-Klassikern. Doch um welchen handelte es sich nun? Das fragte Luft nach jeder neuen Runde ins Publikum. Nur eine Regel gab es: „Nicht die erste Reihe, die kann das nämlich [auf dem Pult] lesen.“ Das dabei wie ein spontaner Running Gag immer wieder in den Raum geworfene Stück „Pink Panther“ kam allerdings nie vor. Dafür eine bunte Mischung von „Rocky“ über „Hawaii Five-O“, „Polar Express“ und „Die Unglaublichen“ bis hin zu James Bond-Film „Skyfall“. Wenige Stücke waren nicht zu erraten – darunter ein Song, der nicht direkt ein Titelsong war: „Why Don’t You Do Right“ aus „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“. Bei diesem Stück sowie dem Adele-Lied ergänzte Eva-Viola Müller stimmlich das Ensemble. Und nach Rätselraten zum „Polar Express“ empfahl Dirigent Luft dem vollbesetzten Raum, nachzubessern und Kino-Karten zu erwerben.

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Die Kurzweil des Abends ließ sich nicht nur im Publikum erkennen, das sich hinreißen ließ, auch beim Abschluss „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ – wohlgemerkt richtig – im Takt mit zu klatschen. Sonnenbrillen und ein schwarzer Hut waren passend zur zwangsläufigen „Blues Brothers“-Reminiszenz unter den Mitgliedern der Big Band zu erkennen. Rund um die Solo-Einlagen, die mehrere Musikerinnen und Musiker glänzend abliefern durften, war selbigen der Spaß, möglicherweise war es auch etwas Erleichterung ob des geschafften Parts, deutlich anzumerken. Insbesondere sei hier Saxophonist Johannes Flamm zu nennen, der, so Klaus Luft, mehr oder weniger kurzfristig als Lead der Saxophon-Gruppe einsprang und die meisten Solo-Passagen übernahm. Eine Aufgabe, die zwischen gefühlvollen Stücken und solchen, die in ihrer Kraft im übertragenen Sinn die von ETC gesponserten Traversen, die ihren ersten offiziellen Auftritt mitfeiern durften, wackeln ließen. Und wenn doch mal ein Rhythmus im Ensemble nicht ganz so wollte wie er sollte, dann wurde dies mit einem Lachen beiseitegeschoben.

Schließlich gab es neben Sprüchen wie „Jetzt wollen wir es ein wenig schwerer für Sie machen: Welches Stück spielen wir als nächstes?“ ein sehr lobendes Wort, stellvertretend für die ganze Band: „Sie waren gut bei der Sache und haben uns das Gefühl gegeben, das macht Sinn, hier zu spielen. Vielen Dank!“ Bleibt für Cineasten mit Hang zum Swing abzuwarten, wann die nächste Movie Night gespielt wird – und ob vielleicht dann das Pink Panther Theme dabei ist.


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