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Noch mehr Geschichte ausgegraben

Archäologie, auch ohne Hut und Peitsche: Archäologe Stefan Cielienski führt durch die Überreste der historischen Jülicher Stadtmauer. Dabei verrät er etwas über die Hintergrundgeschichte der Mauer und ein paar Insiderinfos darüber, was jetzt nach der Ausgrabung mit der Mauer passieren wird.

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Ein weiteres Stück Stadtmauer wurde auf dem Schlossplatz freigelegt. Foto: Oliver Garitz
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Der HERZOG hat von seiner Redaktion aus einen Premium-Blick auf die Ausgrabungsstätte auf dem Schlossplatz in Jülich. So war zu erspähen, dass die Ausgrabungen erneut ein Stück renaissancezeitlicher Jülicher Stadtmauer freigelegt haben.

Der zuständige Archäologe Stefan Cielienski, welcher die Ausschachtung des Schlossplatzes in Jülich seit Februar begleitet, gibt eine kurze Führung durch die Ausgrabungsstätte: Die Stadtmauer wurde zusammen mit der Zitadelle im 16. Jahrhundert errichtet und verschwand, nachdem sie 1860 geschliffen wurde, unter der Erde.

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Bedauerlicherweise ist weniger von der Mauer erhalten als vorher angenommen, wie Cielienski feststellen musste. Das ist vor allem dem Zweiten Weltkrieg geschuldet. Auch dieses Stück Mauer blieb von den Bomben des Krieges nicht ganz verschont: Ein tiefer Riss zieht sich durch das Gemäuer und viele Teile wurden weggerissen.

Aber auch wenn der Krieg viel zerstört hat, besonders im südlichen Teil des Schlossplatzes, ist Cielienski sich sicher: In Jülich ist noch viel mehr Geschichte zu finden.

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Schon während ihres Studiums sammelt sie praktische Erfahrungen in der Medienwelt - zunächst beim Radio, jetzt beim HERZOG. Mit ihrer neugierigen Art hinterfragt sie gerne und sucht nach neuen Perspektiven. In ihrer Freizeit zieht es sie zum Wasser: Sie liebt das Meer und seine Tierwelt und schwimmt leidenschaftlich gern.

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