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Tischgemeinschaft für Vielfalt

Mit einer deutlichen Mehrheit hat der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration die Weichen für eine besondere Veranstaltung im Rahmen der Interkulturellen Woche 2026 gestellt.

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Foto: Manfred Antranias Zimmer from Pixabay
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Mit zehn Ja-Stimmen bei zwei Enthaltungen beschlossen die Mitglieder im jüngsten Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration sich aktiv an der Planung und Umsetzung der Aktion „Die längste Tafel Jülichs – für Vielfalt und Zusammenhalt“ zu beteiligen. Ziel ist es, Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Generationen an einem gemeinsamen Tisch zusammenzubringen und ein sichtbares Zeichen für Offenheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu setzen. Die Veranstaltung soll am Samstag, 19. September, von 10 bis 14 Uhr stattfinden und den Auftakt zur bundesweiten Interkulturellen Woche bilden. Im Ausschuss wurde zudem betont, wie wichtig es sei, frühzeitig und breit für die Aktion zu werben, damit sich möglichst viele Menschen beteiligen.

Geplant ist eine lange Reihe von Biertischgarnituren, die sich vom Kirchplatz entlang der Kölnstraße bis in Richtung Kreisverkehr erstrecken soll. Das Angebot richtet sich bewusst niedrigschwellig an alle Interessierten. Jeder ist eingeladen, Speisen mitzubringen und mit anderen zu teilen. So soll eine bunte Tafel mit Spezialitäten aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern und Kulturen entstehen. Für Getränke ist ein gewerblicher Getränkestand vorgesehen. Ein Verkauf von Speisen ist hingegen nicht geplant.

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Organisiert wird die Veranstaltung federführend vom Fachbereich Sozialplanung, Demografie, Inklusion und Integration in Kooperation mit dem Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration sowie gegebenenfalls dem Arbeitskreis Integration. Mitmachen können neben Bürgerinnen und Bürgern auch Mitglieder von Migrantenorganisationen, Einzelhändler, Vereine und weitere Institutionen wie die Integrationsagentur, Jugendeinrichtungen oder der AStA des FH-Campus Jülich.

Ziel der Veranstaltung ist es, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen, die kulturelle Vielfalt in Jülich sichtbar zu machen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Gleichzeitig sollen Vorbehalte abgebaut, das zivilgesellschaftliche Engagement gefördert und bestehende Netzwerke weiter ausgebaut werden. Die Interkulturelle Woche 2026 steht bundesweit unter dem Motto „dafür!“ und setzt damit ein bewusstes Zeichen für eine offene, demokratische und vielfältige Gesellschaft.


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