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Nachhaltig parken

Passend zur Art des Baus besiegelten dicke hölzerne "Nägel" die Grundsteinlegung für den Mobility Hub, der im Brainergy Park ab 2027 rund 200 Stellplätze für Pkw plus Abstell- und Lademöglichkeiten auch für Zweiräder bieten soll. Das Parkhaus wird hauptsächlich aus Holz gebaut und mit Holz verkleidet.

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Gruppenbild mit "Grundstein". Foto: Britta Sylvester
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Gerade frisch von der 125-Jahr-Feier der Urfttalsperre angereist, zog Verkehrsminister Oliver Krischer (Bündnis 90/Die Grünen) einen zunächst überraschenden, aber doch irgendwie logischen Vergleich. Die gigantische Talsperre in der Eifel sei – genau wie das hölzerne Mobility Hub, das im Brainergy Park so langsam Formen annimmt – ein tolles Beispiel „für’s groß und innovativ denken“. Damit war der Bogen geschlagen zum wachsenden Neubau, der demnächst exakt 207 Stellplätze bieten soll und dessen symbolischer Grundstein jetzt gelegt wurde.

In dieses „Ökosystem für Innovation“ passe ein Parkhaus aus Holz einfach hervorragend, befand der Minister und erläuterte anhand der Stichworte Kaskadennutzung und Kreislaufwirtschaft auch gleich, warum. Holz sei als nachwachsender Rohstoff auch noch für eine Weiter- oder Umnutzung hervorragend geeignet.

Mit sichtlicher Freude übernahm Verkehrsminister Oliver Krischer seinen Teil der Grundsteinlegung. Foto: Brainergy Park Jülich GmbH
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Wie Krischer befand auch Staatssekretärin Silke Krebs aus dem Wirtschaftsministeirum des Landes, der geplante, in wesentlichen Teilen aus Holz bestehende Neubau sei „etwas ganz Besonderes“ und schob augenzwinkernd hinterher, dass der neue Mobility Hub eines der größten Exemplare seiner Art deutschlandweit würde: „Sowas mögen wir.“ Denn schließlich sei das, was die Region gerade erlebe der größte Strukturwandel seit Jahrzehnten. „Manchmal knirscht und ruckelt es vielleicht ein bisschen, aber es läuft“, stellte Krebs fest und verwies unter anderem auf einen bisher erreichten, bemerkenswert hohen Anteil regenerativer Energien am Gesamtbedarf des Park von 27,5 Prozent. Das Parkhaus könne man als „Symbol des Wandels“ begreifen und als Beispiel für Innovation, die „man sehen und anpacken“ könne. Deshalb, so der „kleine Werbeblock fürs Land“ habe ihr Ministerium auch knapp fünf Millionen Euro Förderung für den Bau des Mobility Hub bereitgestellt.

Für Bürgermeister Axel Fuchs ist der Hub, der ein „ziemlich besonderes Parkhaus“ sei, vor allem ein weiteres Beispiel dafür, was im Brainergy Park schon alles entstanden ist und geleistet wurde. „Wir sind wirklich auf einem guten Weg“, zeigte sich Fuchs überzeugt und regte bei der Gelegenheit dazu an, den Fokus häufiger mal auf Positives zu legen.

Wie besonders der viergeschossige Parkhaus-Bau tatsächlich sein wird, erläuterte Professor Horst Fischer, bei fischerarchtikten zuständig für die Entwurfsplanung. „Auch so ein Parkhaus muss den Geist eines Ortes widerspiegeln“, zeigte sich der Architekt überzeugt und führte aus, dass der Hub erweiterbar sei, das Dach selbstredend begrünt würde und überdies einer Photovoltaikanlage Platz böte. Mit der so gewonnenen Energie soll nicht nur der Bedarf des Gebäudes gedeckt werden, sondern auch Autos, Fahrräder und Scooter geladen werden können. Auf Verbundmaterialien habe man weitgehend verzichtet. Dass es ganz ohne Stahlbeton dennoch nicht geht, erklärte Jonas Schwarzenhölzer, als Projektleiter bei der ausführenden Willy Johannes Bau GmbH für den Mobility Hub zuständig. Schwarzenhölzer präsentierte ein paar technische Details, wie die 76 sogenannten Ankerplatten, die zusammen mit ebensovielen stählernen Gewindestangen für den erdbebensicheren Zusammenhalt der einzelnen Ebenen sorgen werden. „Ab August wächst der Holzbau“, versprach der Projektleiter abschließend. Fertig gestellt sein soll der Hub 2027. Und dann umgibt nach dem Willen von Architekt Fischer hoffentlich auch eine Hecke den Bau. „Das wird zwar kein Park, aber wir haben die Bepflanzung eingeplant“, stellt Fischer fest und wies angesichts der aktuell hohen Temperaturen noch darauf hin, dass „erdgebundene Vegetation“ zur Kühlung der Umgebung und als Schattenspender unverzichtbar sei.

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Klönschnacktee mit der Muttermilch aufgesogen und inzwischen beim rheinische Kölsch angekommen. Übt sich in der schreibenden Zunft seit Studententagen zwischen Tagespresse und Fachpublikationen und… wichtig: ließ das JüLicht mit leuchten.

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