Die erfolgreiche Arbeit in der LEADER-Region Rheinisches Revier an Inde und Rur soll unter dem Titel „Verbunden mit der Natur – Bördedörfer nachhaltig gestalten“ fortgesetzt werden. Der jüngste Kreistag hat beschlossen, dafür bis Ende 2028 rund 51.000 Euro als Kofinanzierung bereitzustellen.
Ziel des Projekts ist es, die Biodiversität in den Bördedörfern weiter zu fördern. Gemeinden, Dorfinitiativen und private Grundstückseigentümer sollen dabei unterstützt werden, Grünflächen ökologisch aufzuwerten – etwa mit heimischen Stauden, insektenfreundlichen Beeten oder Nisthilfen für Wildbienen und Vögel. Gleichzeitig sollen bestehende Initiativen beraten und neue Projekte angestoßen werden.
Das Interesse an den Angeboten ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Viele Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine haben sich beteiligt, so dass zuletzt nicht mehr alle Anfragen berücksichtigt werden konnten. Außerdem gibt es in der Region noch zahlreiche Dörfer, die bisher nicht in das Projekt eingebunden waren.
Mit der Fortsetzung soll eine 70-Prozent-Projektstelle eingerichtet werden, die die Maßnahmen bis Ende 2028 begleitet. Die Finanzierung erfolgt überwiegend über das europäische LEADER-Programm zur Förderung des ländlichen Raums. Der Kreis Düren übernimmt den erforderlichen Eigenanteil von rund 30 Prozent und schafft damit die Voraussetzung für die weitere Förderung.



















