Es herrscht ein wunderbares Gewusel in der Jülicher Saleskirche. Grundschulkinder flitzen mit Block und Stift durch das Gotteshaus und sind auf Spurensuche: Wie beten Menschen im Judentum, im Christentum und im Islam? Welche Feste feiern sie? Und warum ist Jerusalem für alle drei Religionen wichtig? Im Projekt „Abrahamshaus“ – abgeleitet aus den drei monotheistischen Glaubensrichtungen – geht es noch eine Woche darum, was die Religionen verbindet und wo sie sich eventuell unterscheiden und vor allem: wie.
Dafür suchen die Kinder in einer kleinen Bibliothek nach Antworten, entschlüsseln Botschaften auf Schriftrollen und schauen sich in einem nachgebauten Jugendzimmer oder dem Büro des Professors um. Jede Gruppe bringt ihre Entdeckungen mit an eine große gemeinsame Wand. So entsteht aus vielen einzelnen Antworten ein Bild davon, über Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

Als Gastgeberin ist die Pfarrei Hl. Maria Magdalena vor Ort, als Kooperationspartnerin die Stadt Jülich als Kooperationspartnerin an ihrer Seite.
Wer das Abrahamshaus selbst kennenlernen möchte, kann heute, Freitag, 6. November, um 16.30 Uhr, oder am Sonntag, 8. November, um 11.45 Uhr an einer öffentlichen Führung in der Saleskirche teilnehmen. Am Sonntag beginnt bereits um 11 Uhr ein Wortgottesdienst zum Thema Abraham. Eine Anmeldung zur Führung ist nicht erforderlich.



















