Beeindruckende Skyline von Shanghai

Es ist eine Entfernung etwa wie von Jülich nach Köln: Shanghai, die größte Stadt Chinas und ein globaler Finanzplatz, liegt 60 Kilometer von Taicang entfernt. Hier verbringt die Jülicher Reisegruppe die letzten Tage, ehe es wieder nach Deutschland geht.

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Die Erkundung der Weltstadt Shanghai war das jüngste Tagesprogramm der 31-köpfige Reisegruppe aus Jülich. Hendrik Heine & Lennard Willner schildern ihre persönlichen Erlebnisse: “Obwohl wir in unserer bisherigen Zeit in China bereits viele Wolkenkratzer sehen konnten waren wir heute dennoch vom Anblick der Skyline Shanghai’s sowohl bei Tag als auch bei Nacht begeistert. Vom Bund aus könnten wir um etwa 2 Uhr Mittags uns einen ersten Eindruck verschaffen. Obwohl wir die Skyline bereits von Bildern kannten waren wir erstaunt und eingeschüchtert zugleich als wir sie zum ersten Mal von der Nanjing Road aus zu Gesicht bekamen, dieser Eindruck lässt sich schwer in Worte fassen. Besonders sind uns der Oriental Pearl Tower, das Shanghai World Financial Center auch als Flaschenöffner bekannt und der Shanghai Tower aufgefallen. Ein zweites Mal bekamen wir die Skyline um circa halb sechs zu Gesicht da die Sonne bereits untergegangen war hatten wir das Glück eine außergewöhnliche Lichtshow auf den Hochhäusern zu beobachten. Überraschend fanden es wir das auf der gesamten Skyline eine synchrone Lichtshow ablief. So sahen wir z.B. dass als auf einem der Gebäude ein Countdown von 5 startete die gesamte Skyline dunkel wurde und als der Countdown ablief plötzlich alle Gebäude grün, dann rot und schließlich wie ein Sternenhimmel leuchteten. Hiervon war die gesamte Gruppe überrascht und überwältigt zugleich. Einzig für diese Eindrücke hat sich die Teilnahme am China Austausch schon mehr als gelohnt.”

Wie Michelle und Zoe den Besuch des Jiangsu-Tempels in Shanghai erlebten, formulieren sie so: “Besonders beeindruckt hat uns die Buddha-Statue, die 8.8 Meter hoch war und aus 14 Tonnen Silber gegossen wurde, genauso wie eine Glocke, welche 13.6 Tonnen wiegt und 7.6 Meter hoch ist. Interessant war es zu sehen, wie groß diese Relikte sind, im Vergleich zu denen, die wir aus unseren Kirchen kennen. Wir fragten uns, wie diese riesigen Kultfiguren in die verhältnismäßig kleinen Räumlichkeiten gekommen sind und wie viel Arbeit dahinter gesteckt haben muss. Zudem gab es viele einzelne Beträume, die von einander getrennt sind.
Im Innenhof wurden Münzen in die Öffnungen eines Turmes reingeworfen, was einem Glück und Reichtum bringen soll. Direkt davor beteten Menschen mit Räucherstäbchen und verbeugten sich damit, über den Kopf haltend, in alle vier Himmelsrichtungen. Alles war mit Gold verziert.
Wir hatten ebenfalls die Chance eine Trauerfeier aus geringer Entfernung mitzuerleben. Dort wurden Tüten aus Papier mit Papiergeld verbrannt, um dem Menschen im Jenseits ein profitables Leben ohne Sorgen zu ermöglichen. Überrascht waren wir von den Mönchen, da sie sehr traditionelle Gewänder trugen, aber trotzdem auf ihre modernen Handys schauten. Allgemein war der Unterschied zwischen Alt und Moderne sehr erstaunlich, da sich um den Tempel herum moderne Hochhäuser befanden und man einen Blick auf die Skyline erhaschen konnte.

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