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Jülich braucht Sie!

Rede von Bürgermeister Axel Fuchs zur Verleihung der Ehrenamtskarte am 19.02.2018:

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Axel Fuchs bei der Ansprache zur Übergabe der ersten Ehrenamtskarten. Foto: Dorothée Schenk
Bürgermeister Axel Fuchs bei der Ansprache zur Übergabe der ersten Ehrenamtskarten. Foto: Dorothée Schenk
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Antragsteller der Ehrenamtskarte,
Sechszehntausendachthundertfünfundzwanzig (16.825)
Das ist ein ganz besonderer Wert. Es ist nicht die Einwohnerzahl der Innenstadt Jülichs.
Was es genau mit 16.825 auf sich hat, verrate ich Ihnen später.

„Etwas für sich mit anderen für alle tun“ – das verstehen wir in Jülich unter bürgerschaftlichem Engagement. Und in Jülich wird sehr viel getan! In über 250 Vereinen, Organisationen und Einrichtungen wird ehrenamtliche Arbeit geleistet. Wir wissen nicht genau, wie viele Ehrenamtler für Jülich aktiv sind. Es gibt nicht einmal eine grobe Schätzung. Aber gerade das sagt eine Menge über die vielen Facetten der freiwilligen Arbeit in unserer Stadt aus.
Heute erhalten Ehrenamtler aus folgenden Vereinen, Organisationen und Einrichtungen die goldene Ehrenamtskarte:
Tiere als therapeutische Begleiter
Jülicher Tafel
Kleine Hände
Kleiderlädchen
Arbeiterwohlfahrt
Jülicher Bürgerbus
Kleiderkammer der Arbeiterwohlfahrt
Aktion Lebensfreude
Kunstverein
Chor Notsignal
Noiseless-Musikreihe
Chinesischer Kulturverein
Russisch-Deutscher Verein „Wurzeln“
SV Grün-Weiss Welldorf-Güsten
„Smile-Paten“ der Promenadenschule
Senioren-Paten der Wohnanlage “An der Zitadelle“
Aufsicht für das Selbstlernzentrum am Gymnasium Zitadelle
Christliches Sozialwerk
Familienpaten vom SKF (Sozialdienst katholischer Frauen)
Sprachpaten der Sekundarschule
Nachhilfe-Paten an Schulen und sozialen Einrichtungen
TTC Indeland
Jülicher Judoclub
Jülicher Weltladen
Freiwillige Feuerwehr der Stadt Jülich (mit Jugendfeuerwehr, Einsatz- und Übungsdienste, Brandschutzerziehung, Kleiderkammer, Ferienmaßnahmen uvm)
Dies sind nur einige Beispiele von dutzenden, die man aufzählen könnte, um die Vielfalt freiwilligen Engagements in Jülich darzustellen.
Hier stehen Sie – die unermüdlichen Antreiber, die das Vereinsleben am Laufen halten; die Möglichmacher vom Dienst; die Multiplikatoren; die, die mit Herz und Verstand wirken; die Ideengeber; die Zeitschenker; die Sinn-Stifter; die Sprach-Mittler; die Problemlöser; die Mutmacher; die Freizeitgestalter; die Lebensretter; die Wunscherfüller; kurz – die Kümmerer!

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Jede Stadt braucht ihre Bürgerinnen und Bürger, um Aufgaben nicht bloß zu erfüllen, sondern im buchstäblichen Sinne zu „erfüllen“ – sie also mit Leben zu füllen, mit Ideen anzureichern, ihnen ein Gesicht und ein Herz zu geben.
Ehrenamt hat viele Gesichter – und wenn ich mich hier so umschaue, sehe ich Ihre Gesichter – und damit auch Ihren ehrenamtlichen Einsatz, der Sie -zurecht-mit Stolz erfüllt. Und in all diesen Ausprägungen des Ehrenamtes gibt es eine Gemeinsamkeit: Ehrenamt hilft dem Einzelnen, aber auch der Gemeinschaft. Wer hilft, der übernimmt Verantwortung für unser Zusammenleben. Zum ersten Mal verleihen wir die Ehrenamtskarte in Jülich und ich bin richtig stolz darauf, dass heute Abend mit den Antragstellern über 16.825 ehrenamtliche Stunden im Jahr für Jülich gewürdigt werden!

Die neue Ehrenamtskarte, die sie verehrte Anwesende gleich erhalten, ist ein modernes Ehrenzeichen. Ich bin außerordentlich froh, dass der Rat der Stadt Jülich die Einführung der Ehrenamtskarte beschlossen hat. Mit dieser Karte kommen engagierte Bürgerinnen und Bürger künftig kostenfrei in den Brückenkopf-Park und ins Museum und ins Theater. Und sie kommen günstiger in Veranstaltungen des Kulturbahnhofes, in dessen Räumen wir heute sind. Darüber hinaus gibt es in ganz Nordrhein-Westfalen mehr als 3800 Vergünstigungen, die mit der Ehrenamtskarte in Anspruch genommen werden können.

Mindestens ebenso wichtig wie die tatsächliche Ersparnis finde ich die Botschaft, die ich mit der Karte verbinde: Sie verschafft uns die Gelegenheit, jenen Menschen etwas zurückzugeben, die völlig freiwillig und zum Teil seit Jahrzehnten den Menschen in unserer Stadt so viel geben. Ihnen allen gebührt mein herzlicher Dank!

Mein Dank gilt auch den Jülicher Einrichtungen, die als Kooperationspartner der Ehrenamtskarte diese Anerkennung in besonderer Weise ermöglicht haben. Außerdem danke ich der Sparkasse Düren, die in Jülich als verlässlicher Partner und Sponsor auftritt und
ein großer Dank gilt natürlich dem Land Nordrhein-Westfalen für die Unterstützung bei der Einführung der Ehrenamtskarte.
Und nun bitte ich Sie gleich nach vorne zu kommen und Ihre Karte in Empfang zu nehmen.

Ihnen allen sage ich „Herzlichen Glückwunsch“ und nochmals herzlichen Dank!
Jülich braucht Sie!

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Stadt Jülich
Hightech auf historischem Boden - Jülich ist eine Stadt mit großer Vergangenheit. Mit über 2000 Jahren gehört sie zu den Orten mit der längsten Siedlungstradition in Deutschland. In der historischen Festungsstadt und modernen Forschungsstadt, die sich auch mit den Schlagworten „Stadt im Grünen“, „Einkaufsstadt“, Renaissancestadt“, „Herzogstadt“ und „kinder- und familienfreundliche“ Stadt kennzeichnen lässt, leben heute ca. 33.000 Menschen.

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