Eva ist eine starke Frau, die weiß, was sie will, aber ihr Herz macht nach 25 Jahren Ehe nur noch Dienst nach Vorschrift. Das normale Leben hat ihr etwas genommen, das für sie lebenswichtig ist: das Spiel der Liebe. Bei einer Geschäftsreise nach Rom begegnet sie dem Schriftsteller Alex, in den sie sich spontan verliebt, obwohl er vergeben ist. Zurück in Barcelona gibt Eva ihr geordnetes Leben auf, steigt in die Welt der Dating-Algorithmen ein und versucht, sich im Dschungel der post-romantischen Möglichkeiten zurechtzufinden – nicht immer mit Erfolg. Zwischen poetischen Versprechungen, peinlichen Begegnungen und charmanten Katastrophen stolpert sie durch die moderne Liebeswelt – auf der Suche nach einem Gefühl, das sie längst verloren glaubte. Und gibt es nicht mittlerweile auch einfach eine Medizin für die große Liebe? Plötzlich taucht Alex wieder auf der Bildfläche auf und Eva muss sich die Frage aller Fragen stellen: gibt es sie vielleicht doch, die große Liebe?
Aber was hat es mit dem Stricken auf sich? Die Idee stammt ursprünglich aus Skandinavien und hat sich mittlerweile auch in Deutschland zu einem Trend entwickelt. Der Gedanke dahinter ist, dass das Licht im Kinosaal zwar gedimmt ist, aber nicht ganz ausgeschaltet wird – damit man während des Films gemütlich stricken kann. Dadurch ist es möglich einen unterhaltsamen Film zu schauen und dabei Masche für Masche zu stricken oder einfach nur das Miteinander zu genießen.
Auch in Jülich möchte der Kuba diesen kreativen Trend aufgreifen und ins Kino bringen. In Kooperation mit dem Aachener Wollgeschäft „Görg & Görg – Wolle und Knöpfe“ und der Jülicherin Rosemarie Heyartz (Die strickende Coachin) startet diese besondere Filmreihe für Strickliebhaberinnen und Kinofans.
SO 08|03
Kulturbahnhof Jülich | Bahnhofstraße | 15 Uhr | Eintritt 10 Euro



















