
Schulen sind Orte des Lernens, aber auch Orte des Zusammenlebens. Es treffen unterschiedliche Meinungen, Erfahrungen, Kulturen und Perspektiven aufeinander.
Gesellschaftliche Entwicklungen spiegeln sich im Schulalltag wider. Und so ist auch Extremismus ein Thema, mit dem sich Vertreter aus Schulen, Jugendhilfe, Verwaltung und weiteren Bildungs- und Beratungsinstitutionen nun bei der Regionalen Bildungskonferenz im Kreishaus auseinandergesetzt haben.
Polarisierung, Desinformation, demokratiefeindliche Haltungen und Formen von Ausgrenzung machen auch vor Schulhöfen und Klassenzimmern nicht Halt. Hinzu kommt die große Bedeutung sozialer Medien. Wie man dieser Entwicklung im Schulalltag begegnen kann, wurde diskutiert und erarbeitet.
Kreisdirektor Martin Stiller begrüßte die zahlreich erschienenen Fachleute und führte in das Thema ein. Nach zwei Input-Vorträgen von Saskia Lanser, Fachreferentin Radikalisierung im Jugendalter, Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (AJS) NRW e.V., und Gordon Tavernier, Fachberatung Demokratiebildung Bezirksregierung Köln, war im Anschluss genügend Zeit für Workshops, Austausch und Ausblick. Der vielfältige Teilnehmerkreis führte zudem zu einer guten Vernetzung aller wichtigen Akteure.
Ebenfalls Teil der Konferenz waren die beiden Regionalkoordinatorinnen des Regionalen Bildungsbüros Anja Möller von der unteren Schulaufsicht, zuständig für Hauptschulen, und Dorothea Scherer bei der oberen Schulaufsicht für Berufskollegs, Gordon Tavernier als Vertreter der Bezirksregierung Köln, Saskia Lanser von der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW e.V. sowie Kreisdirektor Dr. Martin Stiller.




















