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Workshop mit jungen Menschen: Jugendliche wollen mehr Beteiligung

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Kreis-Dezernentin Elke Ricken-Melchert begrüßte die rund 60 Anwesenden zum Jugendpartizipationsworkshop "Du bist gefragt! Misch mit! Junge Ideen für den Kreis Düren!". Foto: Kreis Düren
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Wie können und möchten sich Jugendliche bei Entscheidungsprozessen im Kreis Düren beteiligen? Antworten auf diese Frage haben die jungen Menschen bei dem Workshop des Kreises Düren „Du bist gefragt! Misch mit! Junge Ideen für den Kreis Düren!“ Ende Mai gleich selbst erarbeitet.

„In der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, Jugendliche zu beteiligen, ihre Meinung zu hören und ihnen die Chance zu geben, sich aktiv bei Entscheidungen einzubringen“, sagt Elke Ricken-Melchert, Dezernentin für Jugend und Soziales. Sie begrüßte die rund 60 Anwesenden bei dem Workshop im Bismarck Quartier in Düren.

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Fachlich begleitet wurde der Workshop durch Prof. Waldemar Stange und sein Team vom Institut für Jugendhilfe und Kommunalberatung e.V., die zunächst die verschiedenen Beteiligungsformen für Jugendliche vorstellten. Verschiedene Fragen zu Beteiligung, Wünschen und Erwartungen wurden an Stellwänden von den Jugendlichen beantwortet und im Anschluss diskutiert und ausgewertet.

Es zeigte sich, dass sich die Jugendlichen ein Gremium wünschen, dass alle Altersklassen (ab 14 Jahren) und Kulturkreise abdeckt. Regelmäßige Treffen soll es untereinander, aber auch mit der Verwaltung, dem Landrat und der Kreispolitik geben. Die jungen Menschen möchten in den unterschiedlichen politischen Gremien des Kreises vertreten sein mit Antrags- und Rederecht. Diese und weitere Wünsche und Forderungen wurden bei dem Workshop deutlich. Die Ergebnisse werden nun der Verwaltung und der Politik sowie den freien Trägern in einem weiteren Workshop am 24. Juni vorgestellt und weiterentwickelt. Eine Anmeldung ist möglich unter www.kreis-dueren.de/JungeIdeen

Der Prozess wird vom Amt für Generationen, Demografie, Inklusion und Sozialplanung organisiert und durch das Amt für Kinder, Jugend und Familie unterstützt. Er wurde gefördert im Rahmen des Bundesprojektes „Zukunftswerkstatt Kommunen“ (ZWK) vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Weitere Infos gibt es zudem bei Angelina Bonnes, Elke Borgmann und Anja Kaldenbach unter 0 24 21/22-10 52 90 3 oder per E-Mail unter [email protected]


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