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Rettung für Kultur

Mal ein Blick über den Tellerrand: Die Stadt Aachen hat einen Rettungsschirm aufgesetzt, der Kulturschaffende unterstützen soll. Ein Aspekt: Veranstaltungsorte kostenfrei zur Verfügung stellen.

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Foto: pixabay
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Der Betriebsausschuss Kultur der Stadt Aachen hat in seiner Sitzung einstimmig beschlossen, Aachener Kulturschaffende – zusätzlich zu den bereits angelaufenen Hilfen durch Bund, Land und Kommune – mit einem „Rettungsschirm“ zu unterstützen. Dazu gehört die unkomplizierte und kostenfreie Nutzung städtischer Örtlichkeiten, die für Veranstaltungen aller Art räumlich und technisch gerüstet seien, wie etwa Tivoli, Eurogress, Waldstadion, Ludwig Forum Aachen, Freibad Hangeweiher und „möglichst viele vergleichbare Örtlichkeiten“, wie es im Beschlussvorschlag heißt. Das teilte die Stadt Aachen in einer Pressemeldung mit.

In jedem Fall müssen die laut NRW-CoronaSchutzverordnung erforderlichen Zugangskontrollen und die entsprechenden Hygiene- und Sicherheitsstandards gewährleistet sein. Darüber hinaus wurde die Verwaltung beauftragt „zu prüfen, ob und wie die Veranstalter abgesichert werden können, falls Veranstaltungen aufgrund einer eventuellen Verschärfung der bestehenden Corona-Regelungen nach ihrer Genehmigung doch wieder abgesagt werden müssen.“

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Kulturdezernentin Susanne Schwier befürwortete den Antrag, wies aber zugleich darauf hin, dass auch die finanziellen Mittel der bereits bestehenden Unterstützungsfonds „längst nicht abgeschöpft“ seien. Kulturschaffende mit Beratungsbedarf oder auch Vorschlägen für alternative Veranstaltungsorte sollten
sich „jederzeit vertrauensvoll an den Kulturbetrieb wenden“, forderte Schwier alle Aachener Kulturschaffenden auf.


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