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Jülicher Schätze (2)

In loser Folge lenkt der HERZOG den Blick auf Sehenswürdigkeiten von Jülich, die nicht sofort ins Auge fallen. Volker Goebels setzt sie ins Bild, Guido von Büren erklärt die Hintergründe. Heute: Das Kaiser-Friedrich-Denkmal auf dem Schlossplatz.

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Foto: Volker Goebels (Ausschnitt)
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Auf dem westlichen Teil des Jülicher Schlossplatzes befindet sich ein Findling aus Granit auf einem Sockel aus Basaltlava, der immer wieder fragende Blicke auf sich zieht. Auf der nach Osten gewandten Seite ist eine Bronzeplakette angebracht. Sie zeigt das Porträt Kaiser Friedrichs III. (1831-1888). Dieser sogenannte 99-Tage-Kaiser starb bereits kurz nach der Herrschaftsübernahme 1888 an Kehlkopfkrebs. Ihm folgte sein Sohn Kaiser Wilhelm II., der am Ende des Ersten Weltkriegs 1918 abdanken musste.

Kaiser-Friedrich-Denkmal auf dem Schlossplatz. Foto: Volker Goebels

Das Denkmal für Kaiser Friedrich III. hatte der Jülicher Beigeordnete Peter Linnartz initiiert, der sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit Nachdruck für die Neugestaltung des Schlossplatzes einsetzte. Eingeweiht wurde das Denkmal Anfang Juli 1903. Es sollte an die großen militärischen Taten Friedrichs III. in den Reichseinigungskriegen erinnern. Der ursprüngliche Standort näher zur Zitadelle hin sollte wohl daran anknüpfen, dass Friedrich III. hier 1861 und 1862 die Parade der Jülicher Unteroffizierschule abgenommen hatte.

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