Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein künstliches Hüftgelenk? Was unterscheidet die verschiedenen Operationsverfahren? Und warum sind Patientinnen und Patienten nach einem Eingriff mit der AMIS-Methode meist besonders schnell wieder mobil? Um diese Fragen geht es bei der nächsten Jülicher Gesundheitsstunde.
Unter dem Titel „Mit AMIS schneller wieder fit – Warum diese Hüft-OP wirklich so schonend ist“ stellt Dr. Michael Lörken das Verfahren vor. Der Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie erklärt, wann ein Gelenkersatz sinnvoll ist und welche Behandlungsmöglichkeiten zuvor ausgeschöpft werden sollten.
Im Mittelpunkt steht dann die Operation selbst: Bei AMIS erfolgt der Zugang zum Hüftgelenk von vorne. Muskeln und Sehnen werden dabei nicht durchtrennt. Für die Patienten bedeutet das: weniger Schmerzen, geringerer Blutverlust und schnellere Erholung.
Dr. Lörken erläutert außerdem, was mit einem künstlichen Hüftgelenk später wieder möglich ist. AMIS steht dabei für Anterior Minimally Invasive Surgery, was so viel heißt wie „minimal-invasive Operation von vorn“.
Dass für die schnelle Erholung nicht allein die OP entscheidend ist, zeigt anschließend Leah Griesen, Physiotherapeutin im Krankenhaus Jülich. Sie berichtet, wie Patienten nach dem Eingriff sofort wieder mobilisiert werden.
Außerdem erklärt sie, wie die weitere Bewegungstherapie nach dem Klinikaufenthalt aussieht. Im Anschluss beantworten die Referenten Fragen aus dem Publikum.
Gesundheitsstunde MO 26|10
Krankenhaus Jülich | Gruppenraum der Physiotherapie im Krankenhaus Jülich, Eingang Neusser Straße | 17 Uhr | Eintritt frei



















