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Spannender Kontrast

Pastellige Blumen und kratzig wirkende Gebilde aus Metall- oder Plastik stehen in der aktuellen Ausstellung in der Galerie An der Zitadelle einander gegenüber.

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Kunsthistorikerin Alexandra Simon-Tönges stellte Werke und Künstler vor. Foto: Volker Goebels
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„Ich möchte keine Geschichte erzählen oder das Zeitgeschehen kommentieren. Vielmehr möchte ich meine Faszination und mein Staunen über die Vielfalt der Naturformen teilen. Ich möchte Licht, Farbe und Schönheit vermitteln – denn auch das ist Teil unserer Realität“, sagt Künstlerin Ena Rutten über ihre Arbeit. Pastelltöne und zarte, beinahe schon zerbrechlich wirkende Blüten dominieren die Bilder der niederländischen Malerin

Die Galerie An der Zitadelle präsentiert Ruttens Malerei in Kombination mit Plastiken von Max Engels. Alexandra Simon-Tönges hat die Künstler und ihre Werke anlässlich der Vernissage vorgestellt. Bemerkenswert sei der abwechslungsreiche kompositorische Aufbau der Gemälde von Rutten, so die Kunsthistorikerin. „Der Fokus liegt teils auf ungewöhnlichen Stellen im Bild, dennoch erzeugt Ena immer eine sehr vielschichtige, zugleich dynamische und harmonische Bildordnung. Vielleicht ist es genau das, was ihre Arbeiten so lebendig macht: Sie wirken nicht konstruiert, sondern gewachsen“, überlegte Simon-Tönges in ihren einführenden Worten.

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Überraschende Parallelen fand die Kunsthistorikern zwischen den so unterschiedlichen Werken von Ena Rutten und Max Engels, die schon im verwendeten Material deutlich voneinander abweichen. Aber dennoch: Die „Ästhetisierung von wenig Beachtetem und von negativ Behaftetem“ fand sie in den Plastiken von Engels ebenso wieder wie bei Ruttens fast schon ätherischen Pflanzenkompositionen. In jedem Fall haben die Galeristen ein interessantes Duo in ihre Röume eingeladen, deren Werke einen spannenden Konstrast bieten – und damit ganz unterschiedliche Sehgewohnheiten und Publikumsgeschmäcker bedienen.

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Galerie bis zum 16. Mai zu sehen.


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