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Goethe und die Frauen

Eine zweiteiligen Seminarreihe beleuchtet jugendliche Liebschaften und späte Liebe des deutschen Dichterfürsten

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Foto: Momentmal / pixabay (Ausschnitt)
Foto: Momentmal / pixabay (Ausschnitt)
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In Goethes Leben und Schaffen ist die Liebe die Quelle seiner Kreativität, die große Triebkraft seiner Dichtung und sie erscheint in zahlreichen Facetten und Varianten: als sinnliche Liebe, als Sehnsucht, Sympathie oder als Freundschaft. Er kannte alle Abstufungen von Glück und Qual, Freude und Begeisterung, Enthusiasmus und Leidenschaft, Entsagung und Verzweiflung. Betrachtet man nur kurz seine Biographie und die Auflistung der Frauen, die in Goethes Leben einen Platz in seinem Herzen einnehmen durften, so lässt sich erkennen, dass Einflüsse seiner Liebschaften unmittelbar in seinen Werken wieder zu finden sind.

Die Ev. Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Jülich bietet am 19. Oktober und 2. November von 17 bis 18.30 Uhr eine zweiteilige Seminarreihe im Peter-Beier-Haus, Aachener Str. 13 a in Jülich mit Klaus Brehm an.

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Der Dichter hatte zahlreiche Frauenbekanntschaften, von Käthchen Schönkopf bis Ulrike von Levetzow. Wir verdanken ihm die schönsten Liebesgedichte der deutschen Literatur, mit denen er ein neues Kapitel in der erotischen Sprache eingeleitet hat.

Vor allem für den jungen Goethe bedeutet das , sich immer wieder in neue Liebesaffären zu stürzen, um diese aber nicht zu vollenden, sondern dann, wenn sich eine engere Bindung ergeben sollte, diese abrupt zu beenden. Das Liebeserlebnis als solches wird dann künstlerisch verarbeitet, d. h. in Literatur umgewandelt. Goethe selbst analysiert dieses Verhalten ganz freimütig ,indem er bekennt, dass „alles, was ich mit Liebe in mich aufnahm, sich sogleich zu einer dichterischen Form anlegte“. Diese ständig wiederholte Konstellation, Liebesaffäre und Liebesentsagung, durchzieht leitmotivisch das gesamte Werk. So begeht der Dichter, der das Scheitern seiner Liebesbeziehung im Werben um Charlotte Buff erlebt hat, nicht etwa Selbstmord, wie seine Romanfigur Werther, sondern Goethe arbeitet seine unfreiwillige Liebesentsagung in dichterischer Form ab.

Welche Frauen es waren, die diese Erfahrung mit Goethe gemacht haben und inwiefern sich Goethes Liebesbeziehungen im späteren Verlauf seines Lebens , z. B. durch seine Heirat von Christiane Vulpius, verändert haben, das soll Thema dieser Seminarrreihe werden.

Interessierte sind gebeten, sich im Büro der Ev. Erwachsenenbildung unter [email protected] bzw. 02461/ 9966-0 anzumelden. Es ist eine Gebühr in Höhe von 12 Euro zu entrichten. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.


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