
Anlässlich des Weltfrauentages organisieren Schülerinnen der Klassen 10 des MGJ einen Mädchen- und Frauentrödel, der nicht nur ein Zeichen für Solidarität und Gleichberechtigung sein, sondern auch für Nachhaltigkeit und verantwortungsvollen Konsum stehen soll. Die Idee hierzu entstand durch einen Flyer, den Mütter ihren Töchtern mit zur Schule gaben – Werbung für einen Mädchen- und Frauentrödel in Köln. Das wäre doch auch was für uns, meinten die Mädchen spontan! Ein Planungsgespräch mit einigen Müttern ergab, dass in das Planungsteam unbedingt etwas ältere Schülerinnen gehören und so holten wurden die Klassen 10 ins Boot geholt.
Die Mädchen waren sich schnell einig: jede Frau, egal in welchem Alter, hat Fehlkäufe im Schrank, die sie noch nie getragen hat oder Klamotten, die mittlerweile zu groß oder zu klein sind. Dass diese Kleidung und auch Accessoires wie Taschen und Gürtel, etc. ein zweites Leben verdient haben, weil viele Ressourcen für sie verbraucht wurden, auch daran bestand für die Schülerinnen kein Zweifel. Mit Unterstützung der Mütter wurde die Planung immer konkreter. Der Termin kurz vor dem Weltfrauentag am 7.3. erschien doppelt günstig: Die neue Generation junger Frauen hat Power und setzt sich für Nachhaltigkeit und einen Wandel im Denken ein. Außerdem steht ganz praktisch gedacht der Saisonwechsel steht an und viele Menschen nutzen den Zeitpunkt den Kleiderschrank umzuräumen und neu zu füllen.
Beim Mädchen- und Frauentrödel „Vintage und Vibes“ kann jeder mitmachen, der sich über die Email-Adresse nachhaltiges-leben@gmx.de bzw. über den Instagram-Account anmeldet. Außerdem freuen sich die Organisatorinnen natürlich über zahlreiche Besucherinnen jeden Alters am 7. März ab 14:00 Uhr im Mädchengymnasium. Gewinne, die durch die Standmieten und den Verkauf von Getränken und Selbstgebackenem erwirtschaftet werden, sollen im Anschluss an den Verein „Kleine Hände“ in Jülich gespendet werden. So wird der Kreislaufgedanke um eine weitere Dimension ergänzt: der Verein unterstützt oftmals Schülerinnen in Not und so können die Mädchen einen Teil dazu beitragen. Das Projekt zeigt damit eindrucksvoll, wie Schülerinnen mit Teamgeist eigenverantwortlich planen, organisieren und handeln, um dabei gleichzeitig einen Beitrag zu einer besseren Welt zu leisten.


















