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Ideen zu Aktionen für Menschenrechte

"Menschenrechte für alle": Jugendliche aus dem Kreis Düren entwickeln Ideen.

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Kreis-Dezernentin Sybille Haußmann (vorne) begrüßt die rund 70 anwesenden Jugendlichen zum Bar-Camp mit dem Thema "Menschenrechte für alle". Foto: Kreis Düren
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Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus hat der Kreis Düren Schülerinnen und Schüler zu einem „Bar-Camp“ mit dem Thema „Menschenrechte für alle“ ins Kreishaus Düren eingeladen. Ziel war es, sich rund um die Themen Demokratie, Menschenrechte und Antidiskriminierung auszutauschen und erste Ideen und Projekte zu entwickeln.

„Eine vielfältige Gesellschaft ist unsere Stärke. Wir alle müssen uns jeden Tag bemühen, genau dafür einzustehen, und dazu brauchen wir euch, die junge Generation“, sagte Kreis-Dezernentin Sybille Haußmann zur Begrüßung der rund 70 anwesenden Jugendlichen aus neun teilnehmenden Schulen.

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Ein Bar-Camp wird auch als „Unkonferenz“ beschrieben und zeichnet sich durch offene Workshops aus, deren Inhalt und Ablauf von den Teilnehmenden selbst bestimmt und erarbeitet werden. Die Veranstaltung wurde vom Arbeitskreis Demokratie- und Menschenrechtsbildung Kreis Düren organisiert. Die Jugendlichen tauschten sich rund drei Stunden zu verschiedenen Themen aus und erarbeiteten Ideen, wie beispielsweise das Thema Menschenrechte in Schule verankert werden kann und welche Unterstützung sie sich hierfür wünschen.

Im Vordergrund stand auch, dass sich die Schülerinnen und Schüler untereinander vernetzen. Umso erfreulicher war es, dass viele verschiedene Schulformen wie Förder-, Real- und Gesamtschulen sowie Berufskollegs und Gymnasien vertreten waren. Der Jugendliche Lukas Pazzini, der bereits an Bar-Camps des Kreises Düren teilgenommen hat, betonte zuvor in einem kurzen Vortrag die Wichtigkeit des Rechts auf Bildung und welche Rolle die Schule dabei spielen sollte. „Schule ist mehr als Unterricht, sie ist ein Bildungsraum, den wir mitgestalten können.“

Die internationalen Wochen gegen Rassismus erstrecken sich in diesem Jahr vom 11. März bis zum 24. März und werden von der gleichnamigen Stiftung bundesweit koordiniert. Mehr als 1000 Veranstaltungen zum Thema finden in Deutschland statt.


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