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Aufschlag für den Zuschuss

Dem Tischtennisverein TTC indeland Jülich wurde im Kreistag Düren erneut ein Zuschuss für sein Integrationsprojekt „Turnhalle statt Straße“ bewilligt. Damit wird die Kinder- und Jugendarbeit des Sportvereins im Jülicher Nordviertel unterstützt.

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Foto: Huskyherz/pixabay
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Was 1998 mit einem Anstoß des damaligen Managers Arnold Beginn begann, ist heute offenbar immer noch ein Erfolgskonzept: Mittlerweile betreut der Verein nach eigenen Angaben ca. 200 Jugendliche, wovon 120 Kinder mit Migrationshintergrund sind. „Turnhalle statt Straße“ ist ein geglücktes Integrationsprojekt im Spannungsfeld der internationalen Vielfalt.

Nach fast dreißig Jahren stellen die Verantwortlichen fest, dass das Miteinander der Kinder untereinander gut funktionierte – über alle Wurzeln hinweg. Gemeinsame Hobby-Verabredungen und Geburtstagsfeiern seien Indikator dafür. Beigetragen dazu habe der Sport sowie Ausflüge außerhalb der Trainingszeiten. Und anerkannt wird es nun immer wieder auch im Kreistag: Diesmal mit einem Zuschuss von 6500 Euro.

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Zum Engagement des Vereins gehört auch die Betreuung diverser Schulen im offenen Ganztag und soziale Einrichtungen, beziehungsweise mit Spielmaterial – eine Unterstützung der Region. Auch für Menschen mit Handicap hat der Verein mittlerweile ein dauerhaftes Angebot: vier rollstuhlgerechte Tischtennisplatten hat er angeschafft. Zusätzlich zur Betreuung der Special Olympics 2022 sowie der Übersetzung des Mitgliedsantrags in leichte Sprache – ein Dienst, der auch Migrationsfamilien zugute kommt. Diese Unterlagen stellt der TTC bei Bedarf auch anderen Vereinen im Kreis Düren zur Verfügung.

Der Kreiszuschuss wurde unter der Auflage bewilligt, dass die Maßnahme „Turnhalle statt Straße“ fortgesetzt und Spenden oder Sponsoringmittel beantragt werden. Die entsprechende Verwendung muss der Verein bis zum 15. März 2027 nachweisen.


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