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Unkompliziertes Hilfs-Netzwerk

Runder Tisch der existenzunterstützenden Dienste in Jülich

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Der runde Tisch in Jülich | Foto: Verein
Hilfe für benachteiligte Menschen in Jülich | Foto: Verein
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Seit dem Frühjahr 2008 besteht der „Runde Tisch“, an dem die sogenannten existenzunterstützenden Dienste, die in Jülich angesiedelt sind, beteiligt sind. Gemeint sind damit all die Einrichtungen, die vor allem Sachleistungen kostenlos oder „für kleines Geld“ Menschen in Notsituationen anbieten können.

Dazu gehören die AWO mit ihrer Kleiderkammer, der Caritasverband mit fairKauf, das Christliche Sozialwerk Jülich mit Möbel und Mehr, die Jülicher Tafel, das Kleiderlädchen der SPD, Kleine Hände e.V., der Offene Bücherschrank e.V., S.A.M.T. e.V., Soziale Arbeit für Mensch und Tier und der Sozialdienst katholischer Frauen mit seinen Spiel- und Lernstuben und der allgemeinen sozialen Beratung.

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Der Zusammenschluss zum Runden Tisch hat das Ziel, Hilfen für benachteiligte Menschen optimal zu organisieren. Das Leitmotiv: Zusammen statt gegeneinander arbeiten. „Wir unterstützen uns gegenseitig. Wir sprechen uns ab. Wir geben die Spenden dorthin, wo sie gerade gebraucht werden“, erklärt Gemeindesozialarbeiterin Sylvia Karger-Kämmerling stellvertretend für das Netzwerk.

Gemeinsam haben die Akteure einen Flyer für die Jülicher entwickelt, der sowohl Spendern als auch Hilfesuchenden einen Überblick über die Anlaufstellen gibt. Die bedürftigen Familien können sich anhand des Handzettels besser orientieren, wo sie welche Hilfe finden.

Die neun Kooperationspartner treffen sich mehrmals im Jahr zum Austausch über aktuelle Ereignisse und Erfahrungen und, um gemeinsame Aktionen zu planen und zu organisieren.

Vor vier Jahren wurde der „Kleine Runde Tisch“ erweitert:  Beratungsstellen, die auch existenzunterstützende Arbeit leisten, wurden zu einem ersten gemeinsamen Treffen eingeladen. Seitdem trifft sich dieses „große“ Netzwerk ein- bis zweimal im Jahr.

Sich zu kennen und voneinander zu wissen, erleichtert die Vermittlung von Hilfen. Gerade darum sind die gemeinsamen Treffen und die Kooperation mit den Beratungsdiensten so wichtig. Hauptamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus etwa 15 Beratungsstellen folgen den Einladungen zu den Netzwerktreffen. Beteiligt sind beispielsweise das Diakonische Werk, InVIA, das Sozialamt der Stadt Jülich, Frauen helfen Frauen und der AK Asyl.


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