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Mitmachprojekt in der Innenstadt

Heute hat das Projekt autofreie Innenstadt begonnen. Für Fußgänger und Radfahrer sowie für einige motorisierte Fahrzeuge bleiben die Straßen frei.

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Foto: Volker Goebels
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Die Stadt Jülich nimmt über das Wochenende an der Europäischen Mobilitätswoche teil. Heute ist die Aktion gestartet, die eventuell auch das neue Mobilitätskonzept der Stadt prägen wird. Dabei sind die Jülicher zum Mitmachen und Testen aufgerufen.

Andere Städte machen es vor: Die Innenstadt ist nicht für die Autofahrer freigegeben, wodurch sich mehr Platz für Fuß- und Radfahrer ergibt. Das wurde auch am ersten Testtag der autofreien Innenstadt durch zahlreiche Passanten ausprobiert, die sich heute in den Straßen der autofreien Zone tummelten. Gleichzeitig wurde heute vorgestellt, wie eine Belebung der Innenstadt aussehen könnte. “Eine mutige, aktive, praxisbezogene Form der Bürgerbeteiligung, in der die Bürger autofreie Straßen erleben”, beschrieb die Mobilitätsbeauftrage der Stadt, Claudia Tonic-Cober, das Projekt, bei der zahlreiche Aktionen in der Innenstadt den Passanten präsentiert werden. Es konnte und kann in den kommenden Tagen, gegessen, getrunken, geshoppt, gemalt, gequizzt und gefragt werden.

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Bürgermeister Axel Fuchs zog ein erstes Fazit nach den ersten Stunden: “Die Leute sind zufrieden.” Man werde allerdings nach der dreitägigen Aktion mit den Menschen unterhalten und sehen, wie es gelaufen sei.

Vorab hatten einige Akteure in der Innenstadt Zweifel geäußert, dass eine Sperrung der Innenstadt für Einzelhandel und Gastronomie zuträglich ist. Allerdings gaben die Passanten beim Durchgang durch die Zone ein positives Feedback. Inwieweit die Belebung auch für die Unternehmer in der Innenstadt geglückt ist, wird sich nach den drei Tagen zeigen.

Beim morgigen verkaufsoffenen Sonntag warten wieder viele Aktionen in der Innenstadt auf Besucher. Eine Übersicht findet man hier.

Nochmal der Hinweis: Das Parkhaus Zitadelle sowie alle umliegenden städtischen Parkmöglichkeiten können an den Aktionstagen kostenfrei genutzt werden. Außerdem steht in der Kölnstraße ein Buzzer, auf den alle Radfahrer drücken sollen.

Fotos: Volker Goebels


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