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Die Speicher sind wieder voll

Das Wassersparen hat sich gelohnt: Stadtwerke danken der Bevölkerung.

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Foto: Vilkasss | pixabay
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Die Jülicher Bevölkerung hat den Appell der Stadtwerke Jülich zum Wassersparen angenommen und exzellent umgesetzt. Das Ergebnis: Die Wasserspeicher, die rund 5000 Kubikmeter Trinkwasser fassen, sind wieder gut gefüllt. „Unser herzlicher Dank gilt allen Jülicher Bürgern, die durch ihr Engagement mitgeholfen haben, Wasser zu sparen“, freut sich Dr. Uwe Macharey, Technischer Leiter der Stadtwerke.

Am Pfingstsonntag hatte der Lebensversorger in einer Eilmeldung über eine akute Wasserknappheit informiert. Aufgrund des deutlichen Temperaturanstiegs in den Tagen vor Pfingsten hatte sich der Wasserverbrauch rasant deutlich erhöht und lag beinahe durchgehend auf höchstem Niveau. Zudem war auch der Verbrauch in den Nächten so extrem hoch, dass sich die Speicher nicht mehr ausreichend füllen konnten. Neben den sommerlich-heißen Temperaturen lag die Knappheit auch am fehlenden Regen.

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Niederschläge sorgen zusätzlich für Entspannung
Neben dem bewussten und sparsamen Umgang mit Wasser durch die Jülicher Bürger entspannte am vergangenen Wochenende schließlich auch das Wetter die Lage: Die gefallenen Niederschläge sorgten für eine ausreichende Bewässerung der Gärten und entlasteten damit die Wasserversorgung spürbar. Außerdem kam noch Hilfe vom benachbarten Verbandswasserwerk Aldenhoven, das die Stadtwerke seit Mittwoch mit Trinkwasser für die Stadteile Kirchberg, Bourheim und Koslar versorgt hatte.

Die Stadtwerke fördern das Jülicher Trinkwasser aus eigenen Tiefenbrunnen. Ein weiterer Tiefbrunnen soll noch in diesem Sommer seine Arbeit aufnehmen. Mit Hochdruck arbeiten die Fachleute der Stadtwerke nun am bereits eingeleiteten Bau eines neuen Wasserwerks, das deutlich höhere Aufbereitungskapazitäten und Abgabemengen ermöglicht.

Bereits am Samstag konnten die Stadtwerke zudem Entwarnung zu dem Bakterienbefall mit Enterokokken geben, den es im Trinkwasser im Stadtteil Güsten gegeben hatte. Bei den Überprüfungen hatte sich herausgestellt, dass lediglich ein lokales Problem an einer Entnahmestelle für den Enterokokken-Fund verantwortlich war.

„Alles ist wieder im Lot. Wir haben wieder ausreichend Trinkwasser in der gewohnt exzellenten Qualität und das Freibad wird am Mittwoch öffnen. Das sind doch gute Nachrichten“, weiß Uwe Macharey.

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