Besonders lesefreundlich ist die Abkürzung EMR H2-HUBs nicht. Dahinter verbirgt sich zunächst einmal die „Euregio Mass-Rhein“, kurz EMR. Das H2 Wasserstoff bedeutet, wie schon beinahe als bekannt vorausgesetzt werden darf, dass es im Kreis Düren und auch in Jülich selbst doch immer wieder einmal um Wasserstoff als klimafreundlichen Energielieferanten geht. Unter dem englischsprachigen „Hub“ schließlich lässt sich eine Plattform oder auch ein Knotenpunkt verstehen, an dem in diesem verschiedene Lösungen, Technologien, Ansätze zusammenfinden.
Im Mittelpunkt des Projekts stehen technologieoffene Lösungen zur Dekarbonisierung, also der Senkung und Vermeidung von Kohlenstoffdioxid-Emissionen – die individuell, praxisnah und wirtschaftlich tragfähig sein sollen. Dabei wird untersucht, wie Unternehmen ihren CO2-Ausstoß reduzieren und erneuerbare Energien sinnvoll in ihre Prozesse integrieren können.
Im Rahmen des Projekts sollen vor allem kleine und mittlere Unternehmen auf dem Weg zu zukunftsfähigen, preisstabilen und nachhaltigen Energielösungen begleitet werden. Hierzu werden Unternehmen in individuellen Beratungen zu konkreten Potenzialen der CO2-Reduktion, dem Einsatz erneuerbarer Energien und dem möglichen Einsatz von Wasserstoff informiert.
Ansprechpartner beim Kreis Düren ist Ulrich Schumacher, der unter der Rufnummer 02421 / 221 061 113 oder per Email an u.schumacher@kreis-dueren.de erreicht werden kann. Unter dem Dach des EMR H2-HUBs werden die Kompetenzen von zehn Partnern aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden gebündelt – um praxisnahe Beratung zu bieten, regionale Vernetzung zu fördern und grenzüberschreitende Lösungen zu finden. Unterstützt wird das Projekt von der Europäischen Union und dem Interreg-Programm Maas-Rhein.



















