Neben der Koordination der THW-Kräfte gehörten bei den Einsätzen in den Waldbrandgebieten in Hürtgenwald und im Hohen Venn. vor allem die Löschwasserversorgung und die Logistik zu ihren Aufgaben.
Im Hürtgenwald koordinierte der Jülicher Fachzug Führung und Kommunikation die eingesetzten THW-Einheiten sowie Personal und Material. Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen stellten mit Großpumpen und Wasserbecken die Löschwasserversorgung sicher. Mobile Tankstellen und eine Fahrzeugwerkstatt sorgten zugleich dafür, dass Fahrzeuge und Geräte einsatzbereit blieben.
Noch während der Rückfahrt aus dem Einsatzgebiet im Hürtgenwald folgte die nächste Alarmierung. Diesmal ging es für die Jülicher Kräfte zu einem Waldbrand nach Kalterherberg im Hohen Venn. Trotz der bereits geleisteten Einsatzstunden machten sich die Helferinnen und Helfer unmittelbar auf den Weg. Nach den Einsatztagen sollten über 1.200 geleistete Stunden bei den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des THW-Ortsverbandes Jülich geleistet sein.

Gemeinsam mit dem Zugtrupp des THW-Ortsverbandes Simmerath übernahmen die Jülicher dort erneut Aufgaben in der Führungsunterstützung. Im Mittelpunkt standen die Wasserversorgung sowie die Tanklogistik für die an der Brandbekämpfung beteiligten Kräfte. Jülicher Helfer übernahmen zudem kurzfristig notwendige Transporte und weitere Arbeiten vor Ort. In der ersten Nacht wurde außerdem eine gefährdete Örtlichkeit ausgeleuchtet, während die Feuerwehren eine Löschwasserstrecke aufbauten.
Auch in der Heimat weiter einsatzbereit
Eine besondere Herausforderung: Während zahlreiche Kräfte in den Waldbrandgebieten gebunden waren, musste das THW Jülich gleichzeitig für Einsätze in der eigenen Region bereitstehen. So übernahm die Bergungsgruppe parallel zum Waldbrandeinsatz eine Eigentumssicherung in Linnich. Bei einem weiteren Einsatz in Jülich beriet ein Baufachberater über die Möglichkeiten der Unterstützung durch das THW.

Hinter den mehr als 1200 Einsatzstunden stehen Menschen, die sich ehrenamtlich und unentgeltlich beim THW engagieren – neben Beruf, Familie und persönlichen Verpflichtungen. Zugleich zeigten die Waldbrandeinsätze erneut, wie wichtig das Zusammenspiel von Feuerwehr, THW und weiteren helfenden Händen wie Landwirten und Speditionen ist.
Wer sich ebenfalls ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich beim THW Jülich unverbindlich über die Möglichkeiten der Mitarbeit informieren.




















