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Wind für die Zukunft

Im jüngsten Planungsausschuss wurde der Ausbau erneuerbarer Energien geht in Jülich vorangetrieben.

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Foto: Peter Dargatz | Pixabay
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Gleich drei Tagesordnungspunkte beschäftigten sich im jüngsten Planungs-, Umwelt- und Bauausschuss mit dem Ausbau der Windkraft im Jülicher Land. Stellvertretend für den Bürgermeister Axel Fuchs informierte Tiefbauamtsleiter Robert Helgers in den Mitteilungen über den Fortschritt der neu zu errichtenden Windkraftanlagen.

Zwei Standorte – zwei Entscheidungen. Der Kreis Düren beteiligte das Planungs- und Bauordnungsamt laut Mitteilung im jüngsten Planungsausschuss an Antragsverfahren für Windenergieanlagen (WEA): Drei Anlagen sollten westlich von Barmen-Merzenhausen entstehen, eine weitere südlich von Bourheim und westlich von Kirchberg auf ehemaligem Tagebaugelände.

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Während das Ansinnen für den Standort Barmen-Merzenhausen abgelehnt wurde, fiel der Entscheid für Kirchberg-Bourheim positiv aus. In beiden Fällen bemängelten die Jülicher Ämter fehlende Informationen. Im Fall Barmen-Merzenhausen war eineabschließende Beurteilung nicht möglich, weil insbesondere eine genaue Verortung der geplanten Anlagen, sowie das Turbulenz-Gutachten, auch in Bezug zu den bestehenden WEA fehlten. Da zum Jahresende 2025 die Beteiligungsfrist für das Planungsamt auslief, die geforderten Unterlagen jedoch nicht vorgelegt wurden, hat das Planungsamt vorsorglich das gemeindliche Einvernehmen versagt.

Der Standort bei Kirchberg-Bourheim, so die Sitzungsvorlage, befindet sich aber innerhalb des Windenergiebereiches JÜL_02_2. Der Teilplan Erneuerbare Energien sagt, dass „Innerhalb von Windenergiebereichen (…) der Bau und Betrieb von raumbedeutsamen Windenergieanlagen Ziel der Regionalplanung“ ist und dass „Windenergieanlagen innerhalb der Windenergiebereiche (…) planungsrechtlich privilegiert zulässig“ sind.

Geplante Windkraftanlagen. Abbildung: Stadtwerke Jülich

Darüber hinaus sind elf weitere Windkraftanlagen für die Stadt Jülich geplant. Maik Boltes, Mitglied des Umweltbeirates, begrüßte das Vorantreiben erneuerbarer Energiegewinnung für die Stadt. Auch im Winter würde Energie benötigt, so der Vorsitzende des Beirates. Weiter erklärte er, dass drei der geplanten Windräder für die Versorgung der Stadt Jülich nötig seien und der Rest der Industrie.

Sieben der elf Windräder sind im Gebiet Jülich Lich-Steinstraß geplant. Die vier weiteren, ebenso in diesem Gebiet geplanten Windräder sind von den Stadtwerken geplant. Boltes schlug vor wie bei anderen Windrädern in der Vergangenheit eine finanzielle Bürgerbeteiligung zu ermöglichen. Er erhoffe sich eine gesteigerte Akzeptanz in der Bürgerschaft. Als Ausschussvorsitzende begrüßte Heinrich Frey fürs eine JÜL-Fraktion den Vorschlag.

Der Antrag zur Erteilung des Einvernehmens für die elf geplanten Windkrafträdern wurde einstimmig angenommen. Lediglich drei Enthaltungen von Mitgliedern aus der AfD Fraktion unterstützen den Ausbau der erneuerbaren Energiegewinnung nicht.


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