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Bürgerhalle und Schützenheim

Zu Ostern sind die 344 Projekte in 145 Kommunen bei der Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen für Orte und Ortsteile bis zu 10.000 Einwohnern berücksichtigt worden. Dazu stehen rund 28,5 Millionen Euro zur Verfügung. Im Kreis Düren werden Projekte mit 2 Millionen noch einmal mit über einer Viertelmillion mehr als im Vorjahr bedacht. 

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Die Bürgerhalle in Merzenhausen an der Prämienstraße. Foto: Volker Goebels
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„Es ist so wichtig, dass die NRW-Koalition verlässlicher Partner unserer Dörfer bleibt“, betont  CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Ralf Nolten. „Die Hälfte der Menschen in Nordrhein-Westfalen wohnt nicht in den Metropolen und Städten, sondern im ländlichen Raum.“ Das Dorferneuerungsprogramm trägt dazu bei, die Dörfer zukunftsgerecht nach den Ideen der Bevölkerung zu gestalten.

Seit 2018 wurden unter der CDU-FDP-Koalition fast verfünffacht, die Zahl der geförderten Maßnahmen stieg vom 94 auf nun 344. Schwerpunkt sind in diesem Jahr die Fördergebiete der Regionalen in Süd-, Ostwestfalen und Bergischen Rheinland sowie die Zukunftsregion Rheinisches Revier. Fast ein Viertel der Landesförderung geht in die vom Ausstieg aus der Braunkohle geprägte Region.

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„Es freut mich sehr, dass die vom Strukturwandel betroffenen Kommunen im Nordkreis Düren besondere Berücksichtigung und eine vielfältige Förderung erfahren,“ so seine Landtagskollegin Dr. Patricia Peill. „Ob Dorfgemeinschaftshaus, Vereinsheim oder dorfgemäße Gestaltung von Plätzen – ich freue mich auf die Umsetzung. Sie gibt immer auch einen Anstoß an Private, dem Beispiel zu folgen. Denn letztlich machen die Menschen ein Dorf aus.“

Die Bürgerhalle im Jülicher Stadtteil Merzenhausen erhält für Umbau und Erweiterung 250.000 Euro. Die Gemeinde Merzenich erhält für die Gestaltung eines Mehrgenerationenplatz auf dem ehemaligen Friedhof in Girbelsrath 268.000 Euro, Eine Platz-Umgestaltung plant die Landgemeinde Titz vor ihrem Rathaus. Die Fördersumme beträgt 250.000 Euro. Im 350-Seelen-Ort Linnich-Hottdorf wird für 183.000 Euro eine Begegnungsstätte errichtet und in Linnich-Ederer ein Dorfplatz für 174.000 Euro gestaltet. 250.000 Euro gehen nach Vettweiß-Soller für ein Dorfgemeinschaftshaus. In der Gemeinde Nörvenich werden das Wissersheimer Schützenheim und Vereinsgebäude mit 88.000 Euro saniert. Großer Gewinner im Südkreis ist die Stadt Nideggen: ihre Dorfplätze im Zentralort und in Schmidt werden mit 208.000 bzw. 211.000 Euro Landeszuschuss umgestaltet. Nach Heimbach gehen zur Dachsanierung der Kapelle Düttling an die dortigen Dorfgemeinschaft 54.000 Euro.

Hier die Fördersummen in einer Übersicht:

Heimbach      54.000 Euro
Jülich    250.000 Euro
Linnich    357.000 Euro
Merzenich    268.000 Euro
Nideggen    419.000 Euro
Nörvenich      88.000 Euro
Titz    250.000 Euro
Vettweiß    314.000 Euro
Im ganzen Kreis Düren 2.000.000 Euro

 

Mit der Verkündung des Programms kann jetzt direkt mit der Umsetzung des Projekts gestartet werden. „Wer in den Orten unterwegs ist, dem bleibt bei dem ein oder anderen Gemeinschaftshaus der Sanierungsbedarf nicht verborgen.“ so Ralf Nolten. „Erfreulich sind auch die privaten Initiativen für ein verbessertes Dorfumfeld, seien es Fassaden oder Plätze und Grünanlagen.“ Das Gros der 4,3 Millionen Euro für den Erhalt ortsbildprägender Bausubstanz geht an Private.

Förderungen auch im Jahr 2022 

Und auch 2022 geht es weiter: Wer an der nächsten Förderrunde im  Dorferneuerungsprogramm teilhaben möchte, kann sich bis 30. September 2020 bewerben. Die Förderergebnisse werden im Frühjahr 2022 veröffentlicht. Wie auch in diesem Jahr wird es wieder einen Sonderaufruf „Feuerwehrgerätehäuser in Dörfern“ geben. Eine Kommune wie die Stadt Nideggen zeigt, wie auch bei einer angespannten Haushaltslage mit Hilfe des Landes in moderne Infrastruktur investiert werden kann, wenn Verwaltung und Rat die vielfältigen Förderprogramme konsequent nutzen.

Alle Informationen zur Dorferneuerung auf der Homepage des Heimatministeriums findet man hier. 

 


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