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Fastelovendsjeföhl in den Wohnzimmern

Als klar war, dass es auch in dieser Session keine Zeltveranstaltungen geben würde, entstand bei der KG Schnapskännchen die Idee, mit einer Live-Stream-Kostümsitzung das Fastelovendsjeföhl in die Wohnzimmer der Jecken zu bringen. Dankbar ist die KG, dass fast alle ursprünglich verpflichteten Künstler bereit waren zu diesem Vorhaben.

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Foto: Schnapskännchen
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Statt Festzelt wurde der Kultur- beziehungsweise „Schnapskännchenbahnhof“ hergerichtet, und so konnte am Samstagabend die KG „auf Sendung“ gehen, technisch unterstützt durch die Firma MPM sowie Daniel von Büren und Team.

Kinderpräsidentin Elisa Zimmermann führte gekonnt durch das Vorprogramm, entlockte in kurzen Interviews Präsidenten Tom Beys, dem ersten Vorsitzenden Jürgen Breuer, Senatspräsident Jürgen Kreuzer sowie dem Chef der Technik Daniel von Büren Geheimnisse rund um Person und Aufgaben.

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Dann zogen Präsident Tom Beys, sein Elferrat und eine Abordnung des Vorstandes auf die Bühne. Im Hintergrund zu sehen der Sonderorden der Session: „Mir sin et satt“, sowohl die Coronapandemie, als auch, dass die Politik den Karnevalsgesellschaften die Absage der Veranstaltungen überlassen habe, schreibt die Gesellschaft in dem Nachbericht der Veranstaltung. Doch beim Einzug zu den Klängen der Thomas Arens Combo sein alle negativen Gefühle vergessen gewesen.

Foto: Schnapskännchen

In den nächsten Stunden ist der Auftritt ohne großes Saalpublikum vor allem für die Redner herausfordernd. Doch Frank Friedrichs als „Ne Spätzünder“, Christian Pape in Begleitung von Dr. Stefan Bimmermann und Motombo genossen ihren Auftritt sehr und bringen die kleine Schar vor Ort und sicherlich auch vor den Bildschirmen zum Lachen.

Elisa Zimmermann tanzte den frisch eingeübten Solotanz zur „James Bond“-Musik, und auch die Funky Steps der Rot-Weißen Funken begeisterten das Publikum vor den Bildschirmen. Kölsche Töne servieren Miljö und Lupo. Musikalische Stimmung lieferten auch die Original Eschweiler und die Brassband Eefelkank zum Finale.

Eifrig genutzt wurde auch das Gewinnspiel „Wo ist Benedikt?“, bekannt aus dem „Schnapskännchen-TV“. Über 5700 Aufrufe, eine Flut an Mails und „Schnaxen“ sowie die Kommentare in den sozialen Kanälen zeigen, dass die besondere Lieferung an Fastelovendsjeföhl angekommen ist.

„Es hat sich fast wie sonst angefühlt, nur ein bisschen anders“, sind sich Vorstand und Elferrat einig. In diesen Zeiten sei der Live-Stream eine gute und gelungene Alternative. Trotz des Erfolgs hoffe man jedoch, dass man im nächsten Jahr wieder im Festzelt schunkeln und feiern wird.


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