Wer von Jülich aus mit der Bahn zum Beispiel nach Köln fahren möchte, kommt an ihm nicht vorbei: Am Bahnhof in der Kreisstadt Düren fahren die Züge Richtung Aachen, Köln und weiter. Die Stadt Düren hat nun mitgeteilt, dass sie fristgerecht einen Förderantrag für die umfassende Modernisierung des Bahnhofs gestellt hat. Das Projekt ist ein weiterer wichtiger Baustein für die Entwicklung des Bahnhofsumfeldes und die Aufwertung des gesamten Quartiers.
Die geplante Gesamtinvestition am Dürener Bahnhof beläuft sich, so die Stadtverwaltung, auf rund 21 Millionen Euro. Rund 18 Millionen Euro davon sollen über das Programm „Zukunftsbahnhöfe“ der Deutschen Bahn finanziert werden. Die Stadt Düren hat darüber hinaus Fördermittel in Höhe von rund 2,7 Millionen Euro beim Land Nordrhein-Westfalen beantragt. Dabei handelt es sich um Mittel aus dem Strukturstärkungsgesetz, die den Strukturwandel in der Region unterstützen.
„Mit der umfassenden Sanierung schaffen wir nicht nur einen modernen und attraktiven Bahnhof, sondern entwickeln ihn zu einem lebendigen Ort für Mobilität, Begegnung und Dienstleistungen“, erklärt Bürgermeister Frank Peter Ullrich.
Im Rahmen des Projekts wird das Bahnhofsgebäude vollständig saniert und funktional erweitert. Im Obergeschoss entstehen künftig Räume, die unter anderem Vereinen, kulturellen Initiativen und weiteren Einrichtungen zur Verfügung stehen. Im Erdgeschoss sind eine touristische Anlaufstelle sowie gemeinsame Räumlichkeiten für Polizei, Ordnungsamt und die DB Sicherheit vorgesehen. Darüber hinaus soll erstmals seit vielen Jahrzehnten wieder eine hochwertige Gastronomie im Bahnhof angesiedelt werden.
Die Baumaßnahmen sollen bis 2029 abgeschlossen sein. Mit dem Projekt will die Stadt Düren gemeinsam mit der Deutschen Bahn einen Meilenstein für die nachhaltige Entwicklung des Bahnhofsareals und die erfolgreiche Gestaltung des Strukturwandels in Düren setzen.





















