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Von der Zukunft

Fünf Tage Austausch über die Zukunft des Reviers - so lässt sich die vierte tu! Hambach kurz und knapp zusammenfassen. 700 Menschen waren dabei.

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Wird es künftig so aussehen am See?Visualisierung: Neuland Hambach GmbH
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Viele Gespräche, neue Kontakte und frische Impulse: Mit mehr als 700 Teilnehmenden ist die vierte tu! Hambach jetzt zu Ende gegangen. Fünf Tage lang kamen in Bürgewald und an weiteren Orten im Rheinischen Revier Menschen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Bildung, Verwaltung, Politik und Kultur zusammen, um über die Herausforderungen und Chancen des Strukturwandels zu diskutieren.

Im Mittelpunkt standen in diesem Jahr Fragen der Bauwende, der Orts- und Regionalentwicklung sowie der Beteiligung. Besonders großes Interesse fanden ein Workshop zum Bauen mit Hanfbeton (schultearchitekten gmbh köln I paris, TH Köln, Isohemp Deutschland), die Zukunftsroute durch Bürgewald (Gemeinde Merzenich, Urban Catalyst GmbH) sowie die Diskussion über die Zukunft der alten Malzfabrik in Buir (Freund*innen der Malzfabrik) mit NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur.

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„Die tu! Hambach ist für uns mehr als eine weitere Veranstaltung im Strukturwandel. Sie bringt Menschen zusammen, die sonst nicht selbstverständlich an einem Tisch sitzen. Genau daraus entstehen oft die spannendsten Perspektiven für das Revier“, sagt Boris Linden, Geschäftsführer der Neuland Hambach GmbH.

Noch stärker als in den vergangenen Jahren wurde der Konferenzcharakter mit Elementen eines Sommerfests verbunden. Gemeinsame Mahlzeiten, kulturelle Angebote und informelle Begegnungsräume sollten mehr Gelegenheiten schaffen, miteinander ins Gespräch zu kommen. Zugleich wurde die Veranstaltung erstmals über verschiedene Orte im Revier verteilt. Für Projektleiterin Jana Weber gehört genau das zu den wichtigsten Erfahrungen der diesjährigen Ausgabe: „Wir haben in diesem Jahr viel ausprobiert und daraus konkrete Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der tu! gewonnen. Besonders gut funktioniert haben Formate, in denen Menschen unkompliziert miteinander ins Gespräch gekommen sind. Gleichzeitig hat sich gezeigt, dass wir bei der nächsten Ausgabe die Zahl paralleler Programmpunkte stärker bündeln und Kooperationen zwischen verschiedenen Institutionen noch gezielter fördern sollten.“

Die tu! Hambach versteht sich nicht nur als Konferenz, sondern als Begegnungsort und Plattform für den Strukturwandel im Rheinischen Revier. Sie bringt Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen, macht Themen vor Ort erlebbar und schafft Raum für Kooperationen, die über die Veranstaltung hinausreichen. Gleichzeitig habe die diesjährige Ausgabe gezeigt, wo das Format weiter geschärft werden kann – so bei der Kuration des Programms, der räumlichen Organisation in Bürgewald oder bei der Frage, wie sich noch mehr Menschen aus der Region erreichen lassen.

Diese Erfahrungen sollen nun ausgewertet und in die Planung der nächsten Ausgabe einfließen. Bis zur tu! Hambach 2027 sind zudem kleinere Pop-up-Formate geplant, die aktuelle Themen aufgreifen, Kooperationen vertiefen und neue Impulse in die Region tragen sollen.


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