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Müll richtig trennen

Seit 1993 gehören sie zum Alltagsbild: Der Gelbe Sack und die Gelbe Tonne. Sie dienen zur Sammlung von leeren Verkaufsverpackungen aus Kunststoff, Verbundstoff und Metall. Glasverpackungen werden in den Glascontainern und Papierverpackungen in der Blauen Tonne gesammelt.

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Foto: pixabay
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Betreiber dieser Sammlung sind die „Dualen Systeme“, die bundesweit zur Rücknahme von Verkaufsverpackungen gesetzlich verpflichtet sind. Die gesammelten Verpackungen werden in Sortieranlagen in die verschiedenen Materialien zerlegt und von dort aus in die einzelnen Verwertungsströme geleitet. Dort tritt dann auch das zu Tage, was falsch eingeworfen wurde: Putzeimer, Steckdosen, Zahnbürsten, Lumpen, Windeln, Schuhe, Baustellenabfälle und vieles mehr. Zwar sind diese Dinge teils auch aus Kunststoff und Metall, aber sie gehören in die Restmülltonne. In der Sortieranlange fallen sie als Störstoffe an, werden aussortiert und als Restmüll entsorgt. In den vergangenen Jahren nahm der Restmüllanteil in den Gelben Tonnen und Säcken immer weiter zu. Die Betreiber des Systems sind jedoch nicht verpflichtet, Restmüll zu erfassen. Restmüll muss der jeweiligen Kommune überlassen werden.

Deshalb wird nun wieder genauer hingeschaut: Fehlbefüllte Gelbe Tonnen und Säcke erhalten einen orangen Aufkleber. Sie können nachsortiert und bei der nächsten Abfuhr wieder bereitgestellt werden. Wird eine Gelbe Tonne mehrmals fehlbefüllt, wird sie eingezogen und die Nutzung von Gelben Säcken folgt als Alternative. Fragen hierzu beantwortet die Arbeitsgemeinschaft Duale Systeme im Kreis Düren unter der Telefonnummer 08008884373 (kostenlos aus dem dt. Festnetzt). Infos gibt es auf der Seite www.muelltrennung-wirkt.de/downloads und bei der Abfallberatung der Stadt Jülich unter der Telefonnummer 02461 63253.

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