Start Stadtteile Jülich „Kalt-Start“ mit Bagger und Spaten

„Kalt-Start“ mit Bagger und Spaten

Der symbolische erste Spatenstich auf dem ehemaligen FH-Gelände am Ginsterweg ist getan. Eigentlich waren es gleich mehrere Spaten – und ein Bagger hatte sich zuvor schon durch den Schnee und gefrorenen Boden gearbeitet, um die Kulisse für diesen traditionellen Akt zu bilden.

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Mit Bagger und Schaufel wurde der offizielle Spatenstich am Ginsterweg vollzogen. Foto: Hacky
Mit Bagger und Schaufel wurde der offizielle Spatenstich am Ginsterweg vollzogen. Foto: Hacky
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Eine wichtige Hürde ist damit genommen worden auf dem bisher langen Weg von der Schließung der einstigen Fachhochschule bis zur jetzigen Erschließung des Geländes. „Ein langjähriger Prozess nimmt nun ein gutes Ende“, so der Technische Beigeordnete Martin Schulz in Vertretung des Bürgermeisters.
Bereits vor mehr als zehn Jahren, als festgestellt wurde, dass die FH nicht sanierbar war, wurde die Neubebauung beschlossen – „und das ist gut für Jülich“, so Schulz. „Es entsteht Wohnraum für rund 200 neue Einwohner unserer Stadt auf rund 60 Grundstücken auf einer attraktiven Fläche – und von hier aus kann man sogar bis in die Eifel sehen!“, freut sich Schulz im Namen all derer, die den Zuschlag für eines der begehrten Grundstücke erhalten haben. Bereits im Sommer wird nach Ende der Erschließungsarbeiten mit dem Baubeginn der ersten Häuser gerechnet auf dem Gelände, das bei Fertigstellung eine Mischung aus Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern vereinen wird.

Groß war die Freude auch bei Frank Drewes, der als SEG-Chef bestätigte, dass alle Grundstücke bereits reserviert sind und dankte Bauunternehmern, Aufsichtsrat und Ämtern der Stadtverwaltung für die reibungslosen Kooperationen, die nach langen Vorarbeiten nun einen zügigen zweiten Bauabschnitt folgen lassen können.

Foto: Hacky
Foto: Hacky

Auch Ulf Kamburg, Geschäftsführer des Kooperationspartner Stadtwerke Jülich GmbH hofft, dass das moderne Wohngebiet mit modernen Energieversorgungsmöglichkeiten den Ruf der Stadt als moderne Forschungsstadt ausbauen hilft und heißt auch als Energieversorger alle Neubürger willkommen. Schließlich prophezeite auch Jan Schayen als Aufsichtsratsvorsitzender der SEG: „Das wird eine tolle Sache! Die Häuser werden sich homogen in die bestehende Bebauung anpassen – hier wird sich die Zukunft abspielen!“ und fand damit die passenden Schlussworte, bevor sich die Hauptakteure mit dem Spaten der Herausforderung des winterlichen Bodens stellten und anschließend mit einem Kaltgetränk und einer heißen Suppe zeit- und standesgemäß das Ereignis feierten.

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