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Aufbruch in ein neues Jahrzehnt

Bedarfsgerecht, forschungsstark, vielfältig und zukunftsweisend: Die FH Aachen blickt auf ein umfangreiches Jahr 2019 zurück. FH-Studierende gewannen in England den ersten Platz mit ihrer selbstgebauten Lok, ein Solarwagen raste durch Australien, Mitarbeiter entwickelten einen Feldroboter zur Beseitigung von Unkraut, und neue Speichermöglichkeiten von erneuerbaren Energien wurden entwickelt. Diese und viele weitere Projekte des vergangenen Jahres stellte der Rektor der FH Aachen, Prof. Dr. Marcus Baumann, auf dem Neujahrsempfang der FH vor.

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Prof. Marcus Baumann bei der Neujahrsansprache. Foto: FH Aachen
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Darüber hinaus wurde auch über die Zukunft gesprochen: In Simmerath entsteht das Aachener Zentrum für Holzbauforschung, und auch in Jülich ist die FH beim Bau des Brainergy-Parks beteiligt. Mit insgesamt 14.980 Studierenden, 2.238 Beschäftigten und 18,6 Millionen Drittmitteln lieferte Prof. Baumann auch einige Zahlen rund um die FH und wandte sich an die Anwesenden: „Ich möchte Ihnen heute herzlich dafür danken, was Sie alle in den vergangenen Jahren für diese Hochschule geleistet haben. Als FH können wir ganz schön stolz auf uns sein!“

Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft sowie Hochschulen aus dem In- und Ausland waren gekommen und hörten neben Prof. Baumann auch das Grußwort von Harald Mollers, dem Minister für Bildung, Forschung und Erziehung der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, der für „Mehr Europa!“ plädierte: „Die Kooperation zwischen der FH Aachen und Ostbelgien ist ein schöner Beleg für den europäischen Gedanken.“ Im Rahmen der Kooperation der FH mit der marokkanischen Universität Mouly Ismaïl Meknès sprach die Generalkonsulin des Königsreichs Marokko Lalla Loubna Ait-Bassidi über den engen Austausch zwischen der FH und Marokko. Auch die Bürgermeisterin der Stadt Aachen Dr. Margrethe Schmeer sprach ihre guten Wünsche für 2020 aus und freute sich über die regionale Vernetzung und Präsenz der FH.

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„Wir sind als FH auch deshalb gut, weil wir vielfältig sind“, knüpfte der Dekan des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften Prof. Dr. Bernd Pietschmann an die Neujahrsansprache des Rektors an. Der Schwerpunkt in diesem Jahr galt seinem Fachbereich. In einem Film wurden die zahlreichen Kompetenzen von diesem gezeigt und in seinem Vortrag betonte Prof. Pietschmann die eminent wichtige Rolle von Ethik im Studium der Wirtschaftswissenschaften. Sein Kollege Prof. Dr. Matthias Vieth gab derweil einen außerordentlich kurzweiligen Einblick in den Vorlesungsalltag und ließ die Gäste in die Rolle der Studierenden schlüpfen. Für gelungene Übergänge zwischen den Vorträgen sorgte Moderator Prof. Bernd Mathieu, ehemaliger Chefredakteur der Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten.

„Eine faszinierende Band – meine Lieblingsband“ – so der Rektor und deutete dabei auf die FH Big Band „Full House“, unter der Leitung von Boris Bansbach. Am Ende des Empfangs blickte Prof. Baumann in Richtung des Pianisten, und nach einem wehmütigen „Darf ich? Dann spiele ich noch ein Stück mit“ dauerte es nicht lange, bis er am Flügel platznahm. So erlebten die versammelten Gäste nicht nur die Big Band in Aktion, sondern auch den Rektor am Klavier. Und wer von der FH-Musik nicht genug kriegen konnte, hatte die Chance, die frisch aufgenommene CD des neu gegründete FH Jazz-Quintetts „Mintett“ mit nach Hause zu nehmen – auch hier mit dem Rektor am Klavier.

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