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Zukunft gemeinsam gestalten

"Die Menschen, die rings um den Tagebau Inden leben, sind eingeladen, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Sie entscheiden gemeinsam, wie sich ihre Dörfer künftig entwickeln sollen. Auf ihre Ideen kommt es jetzt an", betonte Landrat Wolfgang Spelthahn am heutigen Mittwoch (23.10.) in einem Pressegespräch vor dem Auftakt des LEADER-Projekts "Dörfer an der Kante".

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Landrat Wolfgang Spelthahn und die Vertreter der "Dörfer an der Kante" hoffen, dass sich die Menschen in den sieben Ortschaften rund um den Tagebau Inden mit ihren Ideen am Prozess der Dorfentwicklung beteiligen. Foto: Kreis Düren
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Dank der Förderung durch die Europäische Union werden in einem Zeitraum von gut einem Jahr Dorfkonferenzen in den drei Jülicher Ortschaften Altenburg, Bourheim und Kirchberg sowie den vier Indener Dörfern Frenz, Lamersdorf, Lucherberg und Schophoven sowie in stattfinden. Moderiert werden die Treffen von Martina Klöhn von der Weyer-Gruppe in Düren.

Um die Bewohner auf die Bürgerbeteiligung einzustimmen, finden vorab zeitnah zwei inhaltlich identische Informationsabende statt: am Dienstag, 5. November, von 18.30 bis 21 Uhr in Zur Alten Schule am Kirchplatz in Frenz sowie am Donnerstag, 14. November, im gleichen Zeitraum in Gut Alte Burg, Van-Gils-Straße 6 in Altenburg.

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In allen Orten sollen sich in der Folge Arbeitskreise bilden, die Projektideen entwickeln, entweder ortsbezogene oder ortsübergreifende. Dabei sollen ausdrücklich auch junge Menschen mitwirken. „Wichtig ist, dass die Aktiven am Anfang schnelle Erfolgserlebnisse haben. Sie sollen sehen, dass sich ihr Engagement lohnt“, sagte die Stadtplanerin Martina Klöhn. Ziel sei es, Projekte bis zur Antragsreife zu entwickeln. Am Ende des moderierten Prozesses werde sie Berichte für jeden Ort schreiben und weitere Handlungsempfehlungen geben.

Als Multiplikatoren fungieren die Ortsvorsteher der sieben Dörfer. Hella Refisch (Frenz), Berthold Marx (Lamersdorf), Rudi Görke (Lucherberg), Matthias Hahn (Schophoven) sowie Thomas Schmidt (Altenburg), Werner Pawlak (Bourheim) und in Vertretung Andreas Nogger (Kirchberg) berichteten vor der Presse über die in vorangegangenen Dorfwerkstätten teils bereits geleistete konzeptionelle Arbeit. Dass sich bürgerschaftliches Engagement letztlich lohnt, machte Landrat Wolfgang Spelthahn an zwei Beispielen deutlich: Auf Wunsch der Bürgerinnen und Bürger habe der Kreis Düren die Betreuungsplätze für Kleinkinder mittlerweile so stark ausgebaut, dass er heute landesweit an der Spitze der ländlichen Kreis liege. Auch die Anregungen zum Öffentlichen Nahverkehr seien auf fruchtbaren Boden gefallen: „Ab Anfang 2020 bieten wir im Kreis Düren 1,2 Millionen zusätzliche Buskilometer an, darunter sieben neue Schnellbuslinien.“


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