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Tradition trifft Moderne

Nach der Wiedereröffnung des Kreuzwegs in der Schwedenschanze in Broich wurde nun die farbliche Gestaltung der 14 Stationen mit dem Künstler Ernesto Marques präsentiert.

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Die 5. Station: Simon von Zyrene hilft Jesus das Kreuz zu tragen. Foto: Dorothée Schenk
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Die Sanierung des Kreuzwegs in der Schwedenschanze in Broich wurde im vergangenen Jahr finanziell durch das LEADER-Projekt der Landesregierung unterstützt. Wie zuvor die Instandsetzung übernahm der ortsansässige Künstler Ernesto Marques das Farbkonzept der 14 Kreuzwegstationen in der Schwedenschanze in Broich. Wie die Initiatoren des Bürgerforums Broich – Arno Küpper, Guido Schumacher, Leo Ritz, Michael Feike, Mirjam Klein, Matthias Klein – beschreiben, trifft hier Tradition auf Moderne. Zuvor in weiß gestrichen, umrahmen die jetzt bunten und graffiti-artigen Farben im Inneren die tonfarbigen Bildstöcke. Einzelne zuvor beschädigte Bildstöcke wurden nachträglich von der Töpferei Langerwehe erstellt.

Das Bürgerforum Broich präsentiert die farblich neugestalteten Bildstöcke des Kreuzwegs in der Schwedenschanze. Foto: Dorothée Schenk

So ist beispielweise an der 5. Station des Kreuzwegs zu erkennen, wie Simon von Zyrene Jesus hilft das Kreuz zu tragen. Jesus wird immer schwächer und kann das Kreuz kaum mehr selbst tragen. Umrahmt wird dieser Bildstock von gelb-grünen und weißen Tönen und Kontrasten, was Hoffnung, Lebenskraft und Bruderschaft symbolisieren soll.

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Die farbliche Gestaltung spiegelt die jeweiligen Emotionen des Kreuzwegs wieder, wirkt interessant auf den Betrachter und lädt dazu ein, dem Kreuzweg zu folgen und Farben und Geschichte auf sich wirken zu lassen. Einzelne Bewohner in Broich, welche zuvor eingeladen wurden sich die farbliche Gestaltung „live und in Farbe“ anzusehen, waren positiv überrascht, wie die Initiatoren berichten. Zudem dient der Kreuzweg, welcher im Feld liegt, von Bäumen und Natur umgeben, mit seinen Waldsofas als Ort der Entspannung und Erholung für Spaziergänger oder Radfahrer.

Ebenfalls interessant: die erste Station des Kreuzwegs liegt auf der anderen Seite direkt gegenüber des Eingangs. Das liegt daran, dass dort der damalige Eingang lag, am Ende eines früheren Hohlwegs an der Schwedenschanze in Richtung Erkelenz, damals entlang des alten Postwegs.

In Planung sind aktuell noch kleine Erklärtafeln für die einzelnen Stationen des Kreuzwegs.


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