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Große Lust an der Begegnung

Ansprech-Bar soll im Advent als besonderes Angebot der Pfarrei Heilig Geist Menschen willkommen heißen

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Foto: Delon Robert | Pixabay
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Das Rad wird nicht neu erfunden, aber es wird weitergedreht: Zum einen gibt es die „Ansprech-Bar“ seit Gründung der Citykirche in Jülich schon seit 2007. Aber für die Einladung, die jetzt ausgesprochen wird, hat sich das Pastoralteam der Pfarrei Heilig Geist in Aachen inspirieren lassen. Bis zum 23. Dezember öffnen sich hier die Türen, um Wärme im doppelten Sinne zu geben.

„Wegen möglicher Energieknappheit, kalter Wohnungen und Inflation mischen sich bei den Gedanken an Einkaufsstress, Weihnachtsmarkt und Festtagsvorbereitung zurzeit deutlich mehr Sorgen ein, als ohnehin schon aufgrund der Herausforderungen der letzten Jahre im Alltag Platz haben.“ Das war die vorweg gestellte Erkenntnis. So entstand das Projekt „Ansprech-Bar im Advent“ als Antwort auf die aktuellen Herausforderungen.

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Als Zeichen der Solidarität mit den Menschen, bei denen die Wohnung möglicherweise kalt bleibt oder die aus anderen Gründen der Kälte entfliehen wollen, soll dienstags bis freitags immer von 15 bis 16.30 Uhr ein Raum der Begegnung und Wärme geschaffen werden. Die Uhrzeit wurde so gewählt, weil die Kirche dann auch für die abendliche Werktagsmesse aufgeheizt wird. Das heißt, die ohnehin schon vorhandene Wärme ist direkt für die Menschen zu nutzen. Um Gläubige im Gebet nicht zu stören, wird das einstige Beichtzimmer hierfür hergerichtet. Aufsteller weisen den Weg.

Pastoralteam und Ehrenamt werden vor Ort vertreten sein und Möglichkeit bieten, sich aufzuwärmen oder in der Ansprech-Bar ein Gegenüber zu finden. „Jede und jeder ist willkommen und kann auf ein freundliches Gesicht hoffen, das eine Tasse Tee oder einen Keks anbietet. Dabei soll es ganz freigestellt sein, wie die Menschen den Raum für sich nutzen – ob sie nur einen Tee trinken und sich in Ruhe wärmen wollen, über Alltägliches sprechen oder ein seelsorgliches Gespräch in Anspruch nehmen wollen. Der Kirchenraum soll als eine wärmende Zuflucht und Herberge für die Menschen erfahrbar sein“, lädt das vierköpfige Planungsteam ein, das sich aus den Pastoralassistenten Linda Schmitt-Thees und Raphael Schlecht, Gemeindereferentin Esther Fothen und Pastoralreferentin Barbara Biel zusammensetzt. Menschen, die zum Gebet in die Kirche kommen, werden dabei nicht gestört.

Neben dem offenen Angebot wäre ein Wunsch, die Menschen neugierig zu machen. „Präsent zu sein und schon dadurch zu irritieren“, sagt Linda Schmitt-Thees verschmitzt, sei etwas, worauf sie sehr gespannt ist. „Wir haben jedenfalls alle große Lust, den Menschen zu begegnen!“, betont die Pastoralassistentin.


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