Die beiden Abendvorstellungen gehören dem Drama, das genau so heißt: In „Das Drama – Nochmal auf Anfang“ steht ein glücklich verlobtes Paar kurz vor der Traumhochzeit – doch in den Tagen vor dem Ja-Wort bröckelt die Fassade. Eine unerwartete Enthüllung wirft nicht nur die Hochzeitsplanung aus der Bahn, sondern alles, was sie über einander zu wissen glauben.
Der Film geht den Fragen nach, inwieweit wir fähig sind zu verzeihen und einzugestehen, dass sich Menschen verändern können.
Das Drama – Noch mal auf Anfang MO 18|05 und DI 19|05
Kino im Kulturbahnhof | Bahnhofstraße | jeweils um 20 Uhr | 6,50 Euro, ermäßigt 6 Euro
Zum Filmfrühstück in Kooperation mit dem evangelischen Erwachsenenbildungswerk EEB serviert das Kuba in der kommenden Woche „Das Flüstern der Wälder“.
Geduld ist die wichtigste Eigenschaft, die Michel Munier auf seinen Streifzügen tief in die alten, moosbedeckten Wälder der Vogesen mitbringen muss. Mit Rucksack, Stock und einer warmen Jacke ausgestattet, zieht es ihn immer wieder tief hinein in die Stille des Waldes, zu einem ganz besonderen Ort: einer Tanne, die zu seinem Versteck geworden ist. Unter ihren Ästen scheint der alte Mann mit der Natur zu verschmelzen. Über achthundert Nächte hat er dort verbracht, lauschend, beobachtend – immer auf der Suche nach Füchsen, Rehen, Hirschen, Luchsen und dem geheimnisvollen König der Wälder: dem Auerhahn.
Sein Sohn Vincent teilt die Faszination des Vaters seit seinem zwölften Lebensjahr. Von ihm hat er gelernt, die Spuren der Tiere zu lesen, kennt die Plätze, an denen sie fressen, wo sie jagen, ihre Nester bauen und schlafen. Gemeinsam mit Vincents Sohn Simon begibt sich das Familien-Trio auf eine Reise in die atemberaubende Schönheit der Natur.
Nach der mit einem César ausgezeichneten Natur-Doku „Der Schneeleopard“ gelingt es dem französischen Wildtierfotograf und Dokumentarfilmer Vincent Munier mit „Das Flüstern der Wälder“, nicht nur die visuelle Pracht, sondern auch die poetischen Klänge des Waldes einzufangen. Sein Film ist eine Ode an Flora und Fauna der Vogesen, ein Brückenschlag zwischen Vater, Sohn und Enkel, zwischen Mensch und Natur, zwischen Fotografie und Film, zwischen Tag und Nacht, zwischen Persönlichem und Universellem.
Im Anschluss an das Filmfrühstück sind die Gäste eingeladen zum Gespräch und Gedankenaustausch mit dem Leiter des EEB Jülich Jean Jacques Badji.
FILMFRÜHSTÜCK DO 21|05
Kino im Kulturbahnhof | Banhofstraße | 9.30 Uhr Frühstück und 10.30 Uhr Filmbeginn | Reservierung erforderlich: 02461-346 643 oder online im Ticketshop | 12 Euro (inkl. Frühstück)



















