Der Literaturkurs unter der Leitung von Mandy Tavernier lädt zu einer ebenso geistreichen wie bissigen Komödie: „Ernst ist das Leben“ von Oscar Wilde. Das „unvergängliche Meisterwerk“ wird in der sprachlich brillanten und pointierten Übersetzung von Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek dargeboten.
Mit scharfem Witz, eleganter Ironie und voller überraschender Wendungen entlarvt Wilde die Gesellschaft seiner Zeit – und trifft dabei erstaunlich präzise auch den Nerv der Gegenwart. Zwei junge Männer, die sich in erfundene Identitäten flüchten, geraten in ein turbulentes Geflecht aus Liebe, Lüge und gesellschaftlichen Konventionen. Dabei stellt sich die Frage: Wie ernst muss das Leben eigentlich genommen werden?
Elfriede Jelineks Übersetzung verleiht dem Klassiker eine frische, zeitgenössische Sprachkraft und lässt die funkelnden Dialoge in neuem Glanz erstrahlen, verspricht die Ankündigung.
Karten gibt es im Vorverkauf zum Preis von 3 Euro. Ab Dienstag, 19. Mai, werden die Tickets im Pädagogischen Zentrum der Schule immer in den Pausen verkauft. Premiere hat das Stück am Donnerstag, 11. Juni, um 18.30 Uhr. Eine zweite Aufführung ist für Freitag, 12. Juni, ebenfalls um 18.30 Uhr geplant.



















