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Verständlich gemacht

Das Bundesteilhabegesetz verständlich zu machen, ist Ziel eines Vortrags im Kulturbahnhof.

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Foto: Jörg Farys | AG Urban
Foto: Jörg Farys | AG Urban
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In der 2006 verabschiedeten UN-Behindertenrechtskonvention sind alle Unterzeichnerstaaten aufgefordert, „den vollen und gleichberechtigen Genuss aller Menschenrechte und Grundfreiheiten durch alle Menschen mit Behinderungen zu fördern, zu schützen und zu gewährleisten und die Achtung der ihnen innewohnenden Würde zu fördern.“ Jährlich findet am 3. Dezember der UN-Welttag der Menschen mit Behinderung statt. Deutschland hat im Jahr 2009 die UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichnet.

In Jülich gibt es seit 1982 bereits einen Inklusionsbeirat, der sich seit vielen Jahren Arbeitskreis für ein inklusives Jülich (AKI) nennt. Diesem ausschussbegleitenden Gremium des Stadtrates gehören Vertreterinnen und Vertreter von Behindertenselbsthilfeorganisationen und Institutionen der Behindertenhilfe als auch Vertreterinnen und Vertreter der Stadtratsfraktionen an. In den vergangenen vier Jahrzehnten hat der AKI in Jülich viel bewirkt, um die Lebenssituation und die Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderung zu verbessern, heißt es in einer aktuellen Meldung.

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Einige der Vertreterinnen und Vertreter arbeiten schon sehr viele Jahre im AKI mit und sind verlässliche Konstanten, andere sind jüngst dem Gremium beigetreten. So hat sich der AKI vielfach über Antragstellungen an den Stadtrat eingesetzt für eine Verbesserung der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum. Aus der Expertise des AKI heraus werden vielfach Verbesserungsvorschläge für die Politik erarbeitet. Insbesondere auch bei den geplanten großen Maßnahmen zur Umgestaltung der Jülicher Innenstadt ist es wichtig, Inklusion von Anfang an mitzudenken, betont der Arbeitskreis.

Jährlich erinnert der AKI im Dezember mit einer Veranstaltung zum Welttag der Menschen mit Behinderung daran, dass auch in Jülich noch viele Schritte gegangen werden müssen, um die Stadt inklusiv zu gestalten und die Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Handicap deutlich zu verbessern.

In diesem Jahr lädt der AKI in Kooperation mit der Lebenshilfe Düren e.V. in den Kulturbahnhof in Jülich ein. Oliver Totter, Referent des Landesverbands der Lebenshilfe NRW e.V., hält den Vortrag „BTHG verständlich: Der Countdown zu Phase 2 für Menschen mit Assistenzbedarf“. Anschließend findet ein Podiumsgespräch statt mit Mitgliedern des AKI aus dem Stammhaus, der KoKoBe und der Lebenshilfe Düren e.V. Die Veranstaltung richtet sich an Erwachsene mit Assistenzbedarf, ihre Eltern, ihre Betreuungskräfte, an Fachpersonal und am Thema Interessierte.

Informationen zur Veranstaltung und zum AKI sind zu erhalten in der Geschäftsstelle des AKI im Fachbereich für Sozialplanung, Demografie, Inklusion und Integration per Email an BLenzen@juelich.de und unter www.juelich.de/menschenmitbehinderungen.

Vortrag MI 03|12

Kulturbahnhof | Bahnhofstraße 13 | Einlass: ab 17.30 Uhr | Beginn: 18 Uhr | Der Eintritt ist frei.


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