Kommt eine feste Westumgehung um Koslar? Nach der temporären Umgehung 2021 wurden Stimmen dafür laut.
Einem Antrag der Regierungskoalition aus CDU und UWG JÜL folgend wurde im letzten Planungs-, Umwelt- und Bauausschuss ein erster Einblick in das Ausmaß der Arbeiten gegeben, das dafür nötig wäre. Die Auflistung der aus Sicht der Verwaltung notwendigen Arbeitsschritte ist hier zu finden.
Tatsächliche Kosten führt die Vorlage nur für die Baumaßnahme selbst auf. Diese belaufen sich laut Verwaltung auf etwa 2,8 Millionen Euro. Grund dafür, so Baudezernent Robert Helgers, sei eine bereits vorgenommene grobe Kostenschätzung. Andere Kosten seien noch nicht spezifisch bekannt – kämen aber „on top“. Dazu gehörten etwa auch verschiedene Gutachten.
Klar sei aber, so der Dezernent, dass das Projekt sehr aufwendig, zeit- und kostenintensiv würde. Etwa die Hälfte der betroffenen Grundstücke sei im Besitz der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG). Das müsse abgestimmt werden.
Außerdem sei der Kreis Düren betroffen, mit dem Vereinbarungen über an der Rurauenstraße zu erschließende Kreisverkehre getroffen werden müssten. Problem sei auch die Radwegeführung, da am Verkehrsübungsplatz kein Radweg vorhanden sei. Hier müsse ein „Netzschluss“ stattfinden.
Eine Korrektur fügte er allerdings auch hinzu: In der Vorlage sei fälschlicherweise vermerkt, dass Mobilitätsmanagerin Claudia Tonic-Cober bereits dabei sei, Verkehrssituation und zugehörige Schritte zu erarbeiten. Tatsächlich beginne sie damit erst, sobald weitere Informationen zu Freibad und Quartier Nierstein vorliegen. Dann würde auch der Ausschuss entsprechend informiert werden.





















