Gemeinsam für mehr Verkehrssicherheit: Polizeibehörden aus Belgien, Deutschland und den Niederlanden beteiligten sich am euregionalen Verkehrssicherheitstag. Dieser fand am 17. September statt. Auch die Kreispolizeibehörde Düren war an der gemeinsamen Initiative mit Kontrollen im Kreisgebiet beteiligt, wie einer Pressemitteilung zu entnehmen ist.
Im Mittelpunkt der Kontrollen habe in diesem Jahr der Schutz von Fußgängerinnen und Fußgängern gestanden. An mehreren Stellen überprüften die Einsatzkräfte das Verkehrsverhalten. Dabei seien insgesamt sechs Ordnungswidrigkeitsanzeigen gefertigt, 29 Verwarngelder erhoben und in drei Fällen Strafverfahren eingeleitet worden.
Unter den festgestellten Verstößen habe es unter anderem Situationen an Zebrastreifen gegeben, bei denen Fahrzeuge nicht für die Fußgängerinnen und Fußgänger stehen geblieben waren. Darüber hinaus hätten die Beamtinnen und Beamten die Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt sowie Verstöße im Zusammenhang mit E-Scootern und Fahrrädern auf Gehwegen festgestellt.
In zwei Fällen seien Personen mit einem E-Scooter unterwegs gewesen, für den kein gültiger Versicherungsschutz bestand. In einem weiteren Fall sei ein Autofahrer ohne gültige Fahrerlaubnis kontrolliert worden. Auch für das Fahrzeug habe kein gültiger Versicherungsschutz bestanden.
Gerade im Straßenverkehr sind gegenseitige Rücksichtnahme und Aufmerksamkeit entscheidend, sagt die Polizei. Fußgängerinnen und Fußgänger seien bei einem Unfall nicht durch eine Fahrzeugkarosserie geschützt. Umso wichtiger sei es, dass alle Verkehrsteilnehmenden die geltenden Verkehrsregeln beachten und aufeinander Rücksicht nehmen.

















