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Mehr Arbeitslose im Januar

Witterungsbedingt steigt die Arbeitslosigkeit im Januar meist an, so auch in diesem Jahr. Hinzu kommt eine "anhaltende wirtschaftliche Schwäche" heißt es in einer Mitteilung der Arbeitsagentur.

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Ulrich Käser. Foto: Agentur für Arbeit
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„Sowie in den letzten drei Jahren verstärkt auch 2026 die anhaltende wirtschaftliche Schwäche den typischen Anstieg der Arbeitslosigkeit durch witterungsbedingte Faktoren. Dies zeigt sich darin, dass der Anstieg ausschließlich in der Arbeitslosenversicherung stattfindet. In der Grundsicherung sinkt der Bestand an Arbeitslosen“, kommentiert Ulrich Käser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Aachen-Düren die aktuellen Zahlen. „Die beschriebenen Effekte wirken sich auch deutlich auf den Stellenmarkt aus. Zum Jahresbeginn wurden rund 20 Prozent weniger neue Stellen gemeldet als im Vormonat“, ergänzt Käser.

Auch in Jülich ist die Arbeitslosenquote leicht gestiegen auf jetzt 7,3 Prozent im Vergleich zu 6,8 Prozent im Dezember. Damit ist die Arbeitslosigkeit um 181 auf 2.810 Personen gestiegen. Das waren 194 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Dabei meldeten sich 517 Personen neu oder erneut arbeitslos, 45 mehr als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 341 Personen ihre Arbeitslosigkeit.
Im gleichen Zeitraum ist die Zahl der freien Stellen auf 357 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat sind das allerdings 56 Arbeitsstellen mehr.

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