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Höchste Sicherheit für Unfallopfer

Das Krankenhaus Jülich ist erneut als Lokales Traumazentrum zertifiziert worden.

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Die Krankenhausleitung und Mitglieder des Teams Traumazentrum sind stolz auf die erneute Zertifizierung. Foto: C. Lammertz/Ziel.media
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Die Überlebenschancen bei schweren Verletzungen entscheiden sich häufig in der ersten Stunde nach einem Unfall – der sogenannten „Golden Hour“. Eine kompetente und schnelle Erstversorgung ist daher lebenswichtig. Um diese Sicherheit für die Menschen im Nordkreis dauerhaft zu garantieren, hat sich das Krankenhaus Jülich erneut einem aufwendigen Prüfverfahren gestellt. Mit Erfolg, wie die Klinik jetzt mitteilt: Das städtische Krankenhaus wurde erneut als Lokales Traumazentrum nach den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) zertifiziert. Das unabhängige Audit bestätigt, dass das Krankenhaus alle strukturellen, personellen und organisatorischen Anforderungen erfüllt, um schwerverletzte Patientinnen und Patienten jederzeit sicher und nach höchsten Qualitätsstandards zu versorgen.

Sobald der Rettungsdienst einen Schwerverletzten ankündigt, läuft in der Jülicher Notaufnahme eine eingespielte Kette ab: Ein interdisziplinäres Team aus Unfallchirurgie, Anästhesie, Radiologie und Pflege steht sofort bereit. Die Erstversorgung erfolgt in einem spezialisierten Schockraum mit umfassendem Equipment. Standardisierte Abläufe garantieren eine extrem schnelle Diagnostik und die sofortige medizinische Versorgung. Auf der Intensivstation steht eine Einheit für die unmittelbare Weiterbehandlung bereit.

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Ein Lokales Traumazentrum ist zentraler Bestandteil des regionalen Traumanetzwerks. Das Krankenhaus Jülich gehört zum Trauma-Netzwerk Euregio Aachen unter Führung des Uniklinikums. Diese Vernetzung bietet zusätzliche Sicherheit: Bei extrem komplexen Verletzungen kann das Team in Jülich jederzeit tele-medizinische Unterstützung aus Aachen hinzuziehen oder eine schnelle Verlegung veranlassen.

„Die Zertifizierung zeigt, dass wir in Jülich auf hohem Niveau arbeiten und unsere Strukturen konsequent auf die Bedürfnisse schwerverletzter Menschen ausgerichtet sind“, erklärt Dr. Michael Lörken, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie. „Unser Team ist rund um die Uhr bereit, im Notfall schnell und sicher zu handeln – das ist ein wichtiger Beitrag für die gesamte Region“, ergänzt Ibrahim Habiballah, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme.

Seit 2013 ist das Traumazentrum in Jülich von der DGU anerkannt. Die erfolgreiche Rezertifizierung stärkt laut Pressemitteilung die Rolle des Hauses als verlässlicher Partner in der regionalen Notfall- und Akutversorgung. „Für die Patientinnen und Patienten bedeutet das maximale Sicherheit, kurze Wege und eine Versorgung, die medizinische Expertise mit perfekt eingespielten Abläufen verbindet“, sagt Günter Weingarten, der den Zertifizierungsprozess als Qualitätsmanager des Krankenhauses federführend gesteuert hat.


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