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Hohe Beute nach Schockanruf

Am frühen Mittwochabend erbeuteten bislang unbekannte Täter einen Tresor mit einer fünfstelligen Bargeldsumme und Schmuck.

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Schmuck. Symbolbild: Archiv/Polizei Kreis Düren
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Wie die Polizei mitteilt, hatten sie die 73-jährige Geschädigte zuvor durch einen Schockanruf in die Irre geführt und waren unmittelbar nach dem Telefonat an der Wohnanschrift erschienen. Dort erbeuteten sie letztlich einen Möbeltresor samt Inhalt.

Als gegen 17.40 Uhr bei der Seniorin das Telefon klingelte, ahnte diese nicht, dass sie in den Fokus von Betrügern geraten war. In einem so genannten Schockanruf teilte der Anrufer ihr mit, dass ihre Tochter einen schweren Unfall verursacht habe und sie einem Gefängnisaufenthalt nur durch Zahlung einer Kaution in Höhe von 40.000 Euro entgehen könne. Obwohl der Jülicherin Zweifel an der Echtheit des Anrufes kamen, gelang es den Tätern doch die Seniorin zu überzeugen.

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Bereits wenige Minuten später klingelte eine unbekannte männliche Person an ihrer Haustür, um den vereinbarten Geldbetrag in Höhe von 20.000 Euro abzuholen. Gemeinsam mit dem Unbekannten holte die Geschädigte einen Möbeltresor aus dem Schlafzimmer, in dem sie Bargeld und Wertsachen aufbewahrte. Mitsamt seiner Beute verließ der Mann schließlich ihre Wohnung.

Hinweise auf ein Fluchtfahrzeug ergaben sich nicht. Die Person wird als ungefähr 20 Jahre, etwas 1,85 Meter groß, von kräftiger Statur und mit blonden Haaren beschrieben. Er trug zur Tatzeit einen weißen Trainingsanzug. In dem erbeuteten Tresor befanden sich nach Angaben der Geschädigten eine fünfstellige Summe Bargeld und Schmuck.

Auffällig in den aktuellen Fällen ist, so die Polizei, dass die Tatverdächtigen das Umfeld potenzieller Opfer offensichtlich im Vorfeld erkunden und die Übergabe des Geldbetrages unmittelbar nach dem Schockanruf erfolgt.

Es wird in diesem Zusammenhang nochmals darauf hingewiesen, dass die Polizei am Telefon niemals Bargeld oder Wertgegenstände fordert. Betrüger setzen ihre Opfer häufig unter Druck und schildern angebliche Notlagen von Angehörigen. In solchen Situationen sollten Betroffene misstrauisch sein, das Gespräch beenden und selbst Kontakt zu Angehörigen oder der Polizei aufnehmen. Geld oder Wertsachen sollten grundsätzlich nicht an unbekannte Personen übergeben werden.


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