Traditionell breitet Tobias Sommer als Vorsitzender des Brückenkopfvereins einmal im Jahr die Neuigkeiten über den Zoo und seine Bewohner vor den Mitgliedern aus. Diesmal konnte er in der vollbesetzten Zoorotunde verkünden, dass nach fast drei Jahren Bauzeit der Wolfspavillon fertiggestellt ist. Lang erwartet war die Ankunft des neuen Fischotters, der dem gestorbenen Bommel nachfolgte. Auf das versteckte Wortspiel im Namen „Harry Otter“ wies Zooleiter Jonathan Keck augenzwinkernd hin. Begrüßt wurde außerdem ein zweites Albino Känguru, genauer, ein Wallaby. Nicht nur in der Tierwelt gab es einen Neuzugang. Der Zoo freute sich über die Ankunft einer neuen Tierpflegerin, Anna-Lena Fromm.
Zooleiter Jonathan Keck (r) und Vereinsvorsitzender Tobias Sommer. Foto: Judith Volkmer[/caption]Jonathan Keck merkte ebenfalls an, dass der Zoo an der Spitze des Ziegennachwuchses steht. „Turbo Ziegen“, nannte er sie. Pro Wurf kommen durchschnittlich ein bis vier Ziegenkitze zur Welt. Jedoch sei der Nachwuchs allgemein sehenswert: Die Zootiere des Jahres, Kronkraniche, würden aktuell ebenfalls anfangen zu brüten. Über Neuzugänge würde sich der Zoo sehr freuen, hob Keck zudem hervor.

Besondere Erwähnung fand ein großes Förderprojekt, das in Vorbereitung ist. Eine Bewilligung würde große Auswirkungen auf den Park haben, stellte Vorsitzender Tobias Sommer in Aussicht. Alle sollten die Daumen drücken, bat er die Anwesenden.

Erfreuliche Neuigkeiten waren darüber hinaus die stolze Zahl von 55.000 Futtertüten, die die Mitglieder gepackt und im letzten Jahr verkauft wurden. Dieses Jahr, soviel kann jetzt schon gesagt werden, seien sie im Verkauf ebenso gut dabei. Geld in die Kassen spülen auch Tierpatenschaften. Inzwischen sind es über 250 Tierpatenschaften, die vergeben sind. Dementsprechend musste eine vierte Patentafel aufgehangen werden, um allen Spendenfreudigen Platz für Namen und Schilder zu geben.
Abgeschlossen wurde die Frühjahrsversammlung mit einer Führung inklusive Fütterung, der „Raubtiere“. Den drei Erdmännchen, den beiden Fischottern, den drei Stachelschweinen, dem Luchs und den fünf Wölfen wurde allerlei serviert: Für die Fleischfresser gab es Hähnchen oder Fisch, und für die Pflanzenfresser Gemüse und Obst.



















