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„Prost, Jülich!“

Das Weinfest in Jülich gehört unzweifelhaft zu einem der gesellschaftlichen Ereignisse der Stadt: Hier wird nicht nur die Traubenvielfalt, sondern auch Gemeinschaft gefeiert. Das betonte die bunte Rednerrunde, die zur offiziellen Eröffnung das Mikrofon von Hand zu Hand gehen ließ.

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Mission geglückt: Der Begrüßungsekt zur Eröffnung des 25. Weinfestes in Jülich ist entkorkt. Foto: Dorothée Schenk
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25 Jahre – 14 Winzer – 1 Weinkönigin – in Spitzenzeiten bis zu 3000 Gäste. Das ist die Kurzformel in Zahlen, die den Premierentag des „silbernen Weinfestes“ auf dem Jülicher Schlossplatz ausmacht. Dass es sich so vortrefflich feiern ließ, dafür haben viele Hände reichlich getan. Mit dem 25. Weinfest wird das „Soft-Opening“, wie es neudeutsch heißt, des Schlossplatzes begangen – allen Unkenrufen zum Trotz. Nach einem halben Jahr Bauzeit ist der Platz fast fertig. Einige Bauzäune im hinteren Bereich weisen noch darauf hin, dass es durch archäologische Funde zu Zeitverzögerungen kam. Das tut aber der Partyweinlaune keinen Abbruch. Schon deshalb, weil die „Grünabteilung“ vom Veranstalter Brückenkopf-Park, wie Jenny Lorbach noch mal ausdrücklich hervorhob und lobte, dass sie mit „viel Herzblut, großem Einsatz und unzähligen Überstunden“ großartige Arbeit geleistet haben. Denn die richtige Atmosphäre entsteht natürlich vor allem durch die geschickt aufgebauten mobilen Pflanzkübel und Dekor, das bei einbrechender Dunkelheit auch noch wunderbar beleuchtet wird. „Dass wir hier gemeinsam das Weinfest feiern und unseren Gästen bereits einen ersten Eindruck vom neuen Schlossplatz vermitteln können, ist Euer Verdienst“, sagte Lorbach in Richtung des Kollegiums.

Nicht nur Bacchus, auch dem Sonnengott gefällt das offenkundig. Bei bestem sommerlichen Wetter hatten sich die Bankreihen rund um die Stände bereits weit vor der offiziellen Eröffnung gut gefüllt. So bot sich eine perfekte Kulisse für die Weinprinzessin Katja Simon, „die Politik“, „den Sponsor“ in Person von Stadtwerke-Geschäftsführer Ulf Kamburg, Karl-Philipp Gawel als Bürgermeister-Stellvertreter und Grußwortsprecher, für die Winzer Christoph Weinbach sowie das Moderatorenduo Jenny Lorbach vom Veranstalter Brückenkopf-Park Jülich und der städtische Eventmanager Achim Maris.

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Zum guten Ton gehört das ausgesprochene Lob durch die Winzer für den Veranstaltungsort „unter den Bäumen vor der großartigen Kulisse der Zitadelle“, an den Sponsor und Möglichmacher, und umgekehrt des Sponsors, der natürlich nicht nur im Jubiläumsjahr „den Menschen in Jülich“ etwas zurückgeben möchte und auf den Wein, der vor allem eins ist: Gemeinschaftsstiftend. Darin waren sich alle einig. Wunderbar formulierte es Prinzessin Katja: „Hier werden aus Fremden Bekannte, und aus Bekannten Freunde.“ Amüsant war sicher für die Ratskollegen der SPD, dass der bekennende CDU-Vize-Bürgermeister Gawel vor allem tiefrote Weine favorisiert. Ehe er zu dieser Verkostung schreiten konnte, entkorkte Gawel in Jülicher Rekordzeit mit der Prinzessin Katja den Spätburgunder-Rosésekt. Mit einem herzhaften „Prost, Jülich!“ war der offizielle Teil beendet.

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HERZOGin mit Leib und Seele. Mein HERZ schlägt Muttkrat, Redakteurin gelernt bei der Westdeutschen Zeitung in Neuss, Krefeld, Mönchengladbach und Magistra Artium der Kunstgeschichte mit Abschluss in Würzburg. Versehen mit sauerländer Dickkopf und rheinischem Frohsinn.

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